POLITIK
01/05/2017 05:14 CEST | Aktualisiert 01/05/2017 16:54 CEST

Martin Schulz' SPD erleidet weiteren Umfrage-Rückschlag

Morris MacMatzen via Getty Images
KIEL, GERMANY - APRIL 25: Martin Schulz, lead chancellor candidate of the German Social Democrats (SPD), visits the EDUR-pump factory while campaigning for the SPD in state elections in Schleswig-Holstein on April 25, 2017 in Eckernfoerde, Germany. Schleswig-Holstein will hold state elections on May 7 and so far the SPD has a narrow lead over the German Christian Democrats (CDU). Meanwhile the right-wing populist Alternative for Germany (AfD) has slipped to the 5% mark in polls, the minimum requirement for winning seats in the state parliament. Germany faces federal elections in September. (Photo by Morris MacMatzen/Getty Images)

  • Erneut gibt es schlechte Nachrichten für SPD-Chef Martin Schulz

  • In einer weiteren Umfrage fällt die SPD weit hinter die CDU zurück

  • Auch die kommen Landtagswahlen könnten schwierig für die SPD werden

Der Schulz-Zug dampft offenbar gerade aufs Abstellgleis. In einer weiteren Umfrage liegt die SPD weit hinter der Union.

Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, liegt die SPD sieben Prozentpunkte hinter der Union.

● Die SPD kommt auf 29 Prozent, das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

● CDU/CSU erreichen unverändert 36 Prozent.

● Unverändert schneiden auch Linke und AfD (beide 9 Prozent) ab.

● Die Grünen können sich um einen Prozentpunkt auf 7 Prozent verbessern.

● Auch die FDP macht einen Prozentpunkt gut und liegt bei 6 Prozent.

Zudem zeichnet sich in Schleswig-Holstein kurz vor der Landtagswahl am 7. Mai eine Wende ab. Knapp eine Woche vor dem Wahltag schiebt sich die CDU in den Umfragen vor die in Kiel regierende SPD.

► In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein, die das Meinungsforschungsinstitut INSA für "Bild" durchgeführt hat, führt die CDU mit 33 Prozent klar vor der SPD, die auf 29 Prozent zurückfällt.

► Zuvor hatte das ZDF-"Politbarometer" nach einer Umfrage vom Donnerstag erstmals die CDU bei 32 Prozent im Norden vor der regierenden SPD 30 Prozent gesehen.

Auch in Nordrhein-Westfalen liefern Umfragen beunruhigende Ergebnisse für die SPD. Dort finden die Landtagswahlen am 17. Mai statt.

► Nach einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des WDR liegen SPD und CDU gleichauf bei 34 Prozent. Die derzeit regierende rot-grüne Koalition wäre damit nicht mehr möglich.

► Eine Umfrage von YouGov im Auftrag von Sat.1 sieht die SPD dagegen bei 36 Prozent, mit einem Vorsprung von neun Prozentpunkten auf die CDU (27 Prozent). Schockierend ist allerdings das Ergebnis für die Grünen: Das halbiert sich auf 6 Prozent.

Zuletzt war es merkwürdig still um SPD-Chef Martin Schulz geworden. Allerdings meldete er sich gestern mit einer neuen politischen Forderung zurück.

Schulz will bei einem Wahlsieg die Wirtschaft bei der gesetzlichen Krankenkasse stärker zur Kasse bitten und die Parität wieder herstellen - Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen wieder gleiche Anteile zahlen. Das soll die Versicherten um fünf Milliarden Euro entlasten.

Auch auf HuffPost:

So deutlich wie Martin Schulz hat noch kein deutscher Spitzenpolitiker Erdogan kritisiert

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(mf)

Sponsored by Trentino