Alle dachten, dieser Polizist sei tot - doch dann erhält eine Freundin eine private E-Mail

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COLEMAN
Ein Polizist aus Texas täuschte seinen Tod vor, um mit einer anderen Frau durchzubrennen. | Twitter / ABC13
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Martin Coleman (29) musste den Kopf freikriegen - das zumindest erzählte der in Texas lebende Polizist seiner Frau. Nachdem er das Haus verlassen hatte, bekam sie eine alarmierende Nachricht: Darin kündigte ihr Mann an, sein Leben zu beenden.

Die Frau setzte alle Hebel in Bewegung, um die schreckliche Tat zu verhindern: Sie kontaktierte sofort die Kollegen ihres Mannes, die intensiv nach dem Vermissten fahndeten. Diese entdeckten Colemans Auto und ein Schlauchboot, das verlassen auf einem See trieb. Das berichtet der Sender ABC13 aus Houston.

Die Ermittler überprüften Colemans Bankaktivitäten

Außerdem sicherten die Beamten Spuren, die dafür sprechen, dass ein Betonklotz ins Wasser geschmissen wurde. Taucher suchten das Gewässer eine ganze Nacht lang ab. Vergeblich.

Dann kamen die Polizisten auf die Idee, die Kontoaktivitäten des Mannes zu überprüfen. Dabei fanden sie heraus, dass kurz nach Colemans Verschwinden Geld abgehoben wurde. Anschließend tankte der Polizist noch und kaufte sich ein Schlauchboot.

Coleman hatte gar nicht vor, sich das Leben zu nehmen

Seine Kollegen ermittelten weiter. Unter allen Umständen wollten sie Colemans Verschwinden aufklären.

So überprüften sie auch seine Kontakte - und fanden schließlich eine Freundin Colemans, die aussagte, eine Affäre mit Coleman gehabt zu haben. Er schrieb ihr sogar eine E-Mail - zu einem Zeitpunkt, als die Ermittler schon dachten, der Gesuchte sei tot.

Am Freitag gab die texanische Polizei ein Statement zu dem noch immer vermissten Colemann ab:

"Wir glauben, dass er alles dafür tat, einen Selbstmord zu simulieren. Er ist wahrscheinlich nicht tot, sondern nach Mexiko geflohen."

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(mf)

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