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30/04/2017 12:45 CEST | Aktualisiert 30/04/2017 13:11 CEST

Formel 1 im Live-Stream: Großer Preis in Sotschi online sehen, so geht's

  • Der Grand Prix in Russland startet am Sonntag um 14 Uhr in Sotschi

  • Im Video erklären wir euch, wie ihr die Formel 1 online sehen könnt

Formel 1 im Live-Stream sehen - das gilt auch für: Runde vier: Sebastian Vettel auf Pole, Kimi Räikkönen daneben. Eine rote erste Startreihe beim Formel-1-Rennen in Russland, dahinter die Silberpfeile mit Vettels WM-Widersacher Lewis Hamilton nur auf Platz vier.

Der Anblick ist selten geworden in der Formel 1. Zwei Autos von Ferrari nebeneinander, und davor nichts als freie Fahrt. Zuletzt gab es das am 22. Juni 2008 in Magny Cours.

Dort hatte sich Räikkönen seine bislang letzte Pole gesichert, sein damaliger Teamkollege Felipe Massa war auf Startrang zwei gefahren. Das Rennen gewann aber Massa vor Räikkönen. Hamilton wurde in dem Rennen im McLaren Zehnter, Vettel im Toro Rosso Zwölfter.

Kann Mercedes 2017 zurückschlagen? Vieles spricht für WM-Spitzenreiter Vettel und seinen finnischen Kompagnon Räikkönen im Kampf um den Sieg in Rennen Nummer vier in diesem Jahr.

Grand Prix in Sotschi im Live-Stream sehen, so geht's

Der Privatsender RTL startet um 14 Uhr den Countdown zum Großen Preis von Russland. Ab 14 Uhr überträgt der Sender dann das Rennen. RTL bietet einen Live-Stream zum Beispiel auf dem Portal "TVnow" an.

RTL im Live-Stream (nur mit Abo)

Zudem ist auch der Pay-Anbieter Sky in Australien vor Ort und berichtet ab 13 Uhr über die Formel 1. Sky Sport 1 überträgt dann ab 13.45 Uhr den Grand Prix von Russland.

Auf dem Portal Sky Go können Abonnenten das Rennen im Live-Stream sehen - und zwar aus verschiedenen Perspektiven:

Formel 1 in den Sky-Übertragungen online sehen - hier geht's

Wie weit ist es bis zum ersten Knackpunkt?

Weiter als auf vielen anderen Kursen. Kurve eins nehmen die Fahrer mit rund 300 Sachen. Dann kommt Kurve zwei. Nicht mal halb so schnell sind sie dort unterwegs. Über ein Kilometer sind es bis zu diesem Punkt. Zum Vergleich: In Bahrain vor knapp zwei Wochen waren es 501 Meter.

Was war bislang die beste Strategie?

Ob Hamilton bei seinen beiden Siegen oder Rosberg 2016: Beide kamen nur einmal an die Box für den obligatorischen Reifenwechsel.

Wer zweimal in die sogenannte Pit Lane abbiegt, hat demnach keine Chance auf Platz eins. Nur drei Fahrer schafften es bislang in die Punkte mit mehr als einem Reifenwechsel.

Möglich ist die Ein-Stopp-Strategie nur, weil der Kurs die Reifen deutlich schonender behandelt als die Strecke vor knapp zwei Wochen in der Sakhir-Wüste von Bahrain.

Erstmals im Gepäck für Russland hat Allein-Ausrüster Pirelli für dieses Wochenende auch den supersoften Reifen – der schnellste von allen.

Gibt es einen russischen Piloten?

Einen, ja. Und den feiern sie am Grand-Prix-Wochenende im Kurort Sotschi immer ganz besonders. Sogar eine Tribüne ist nach ihm benannt: Daniil Kwjat.

Am Mittwoch wurde er 23 Jahre alt, er sitzt am Steuer eines Toro-Rosso-Autos. Vor einem Jahr hatte er beim Heimrennen noch einen Red Bull gesteuert - und damit Sebastian Vettel im Ferrari so gerammt, dass für den Deutschen in der ersten Runde Schluss war.

Danach wurde Kwjat degradiert und zum Red-Bull-B-Team Toro Rosso beordert. Für den Russen rückte der Niederländer Max Verstappen von Toro Rosso ins Red-Bull-Cockpit nach.

Mit dpa-Material.

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