Der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck ist tot

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Ueli Steck bei einer früheren Expedition im Jahr 2016

Der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck (40) ist tot. Wie sein Sprecher Andreas Bantel auf der offiziellen Homepage des Sportlers in einem Statement bekannt gab, ist Steck bei dem Versuch, den Mount Everest und den Lhotse zu besteigen in Nepal ums Leben gekommen. Die genauen Umstände seines Todes seien noch nicht bekannt.

Der mehrfache Weltrekordhalter wollte bei seiner Expedition in Nepal einen neuen Rekord aufstellen. Dazu wollte er über die, seit ihrer Erschließung 1963 nie wieder benutzte, Hornbein-Route den Mount Everest erklimmen. Danach sollte es weiter auf den vierthöchsten Berg der Welt gehen - und das alles innerhalb von nur 48 Stunden ohne Sauerstoffflaschen.

Die Erlebnisse seiner Bergtouren schilderte Ueli Steck in mehreren Büchern: Hier können Sie "Der nächste Schritt: Nach jedem Berg bin ich ein anderer" bestellen

Doch dazu sollte es nicht mehr kommen... Als erstes hatte die nepalesische Tageszeitung "The Himalayan Times" berichtet, das Steck am Sonntagmorgen verunglückt sei. Rettungskräfte hatten den Bergsteiger demnach gefunden.

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