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29/04/2017 21:14 CEST | Aktualisiert 29/04/2017 21:21 CEST

Peoples Climate March: Tausende Menschen protestieren in den USA gegen Trumps Klimapolitik

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Peoples Climate March: Tausende Menschen protestieren in den USA gegen Trumps Klimapolitik

Donald Trump mag in seinen ersten 100 Tagen als Präsident Versprechen um Versprechen gebrochen haben, doch eines hat er geschafft: Die Protestkultur in den USA wieder zu neuem Leben zu erwecken.

Zuerst waren es die Frauen, dann die Wissenschaftler - und nun sind es die Umweltschützer, die gegen Trumps Politik auf die Straße gehen. Der US-Präsident glaubt nicht an den Klimawandel, will außerdem der US-Umweltbehörde das Geld streichen und die Kohleindustrie stärken.

Über die ganze USA verteilt zeigten Trump nun tausende Demonstranten, wie wenig sie von seiner umweltverschmutzenden Politik halten.

Proteste vor dem Weißen Haus in Washington

In Washington D.C. machten sich eine große Menge von Demonstranten am Samstag auf den Weg zum Weißen Haus. Die Demonstranten zogen am vom Kapitol bis zum Regierungssitz des Präsidenten und skandierten Forderungen nach mehr Klimaschutz. Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie "Wenn die Ozeane sterben, sterben wir auch".

Die Organisatoren des Marsches sagten, dass fast 300 Proteste im ganzen Land durchgeführt würden.

Auch in London solidarisierten sich Menschen mit den Demonstranten in den USA und gingen gegen Trumps Klimapolitik auf die Straße.

Und der US-Präsident? Ignorierte an seinem 100sten Tag im Amt die Proteste zunächst. Stattdessen setzte er auf Twitter wieder zu einer seiner beleidigten Medienschelten an.

"Die Mainstream-Medien (FAKE) weigern sich über meine lange Liste von Errungenschaften zu berichten", meckerte Trump. Die Demonstranten, , die währenddessen vor dem Weißen Haus Demonstranten aufzogen, waren da sicher anderer Meinung.

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