Deshalb säuselt uns die digitale Assistentin Alexa bald zart ins Ohr

Veröffentlicht: Aktualisiert:
AMAZON ALEXA
Mit Amazon Alexa ausgerüstete Geräte sollen in Zukunft noch menschlicher klingen. | Steve Marcus / Reuters
Drucken
  • Alexa soll in Zukunft noch menschlicher klingen
  • Deshalb hat Amazon neue Sprachfunktionen bei Alexa eingeführt
  • Doch allzu Vorlaut soll die Sprachassistentin dann doch nicht werden

Alexa überrascht uns immer wieder mit ihrem Humor, antwortet uns auf "ich liebe dich" und singt auch mal ein Lied. Jetzt wird die digitale Assistentin noch menschlicher.

Sie erhält neue Sprachfunktionen, kündigte der Konzern Amazon diese Woche an. Amazon entwickelte Alexa und verkauft mit ihr ausgerüstete Audio-Geräte.

Alexa soll uns bald ins Ohr säuseln können. Und auch mal ganz laut werden. Bedeutungsschwere Pausen während des Sprechens sollen ihr ermöglichen, auf Wichtiges hinzuweisen, berichtet das US-Techportal "TechCrunch".

Diese neuen Tricks und Kniffe sollen Alexa in Zukunft menschlicher sprechen lassen. Sie soll weniger so klingen, was sie eigentlich ist: ein Roboter.

Singsang statt monotone Roboter-Stimme

Insbesondere wenn Alexa längere Sätze ausspricht, klingt es oft noch zu monoton. Es fehlen Pausen, Änderungen im Sprechtempo und in der Lautstärke. Genau das soll sich nun ändern.

Wie "TechCrunch" schreibt, kommt es nun auf die Entwickler an, die Apps für Alexa programmieren. Ihnen ermöglicht Amazon mit dem Update in Zukunft, die Sprache von Alexa natürlicher und menschlicher zu gestalten. Sie sind nun dazu aufgefordert, mit den neuen Funktion herumzuspielen und zu experimentieren.

Damit sie es aber nicht übertreiben, und Alexa bald wie der Außerirdische E.T. klingt, hat Amazon die möglichen Änderungen an Alexas Sprache begrenzt.

So soll es den Entwicklern etwa nicht möglich sein, Alexa herumschreien zu lassen oder sie mit einer quälend hohen Stimme auszurüsten. Soviel Menschlichkeit wäre dann wohl zu viel des Guten.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(ks)

Korrektur anregen