Ein Mann sagte ihr, sie solle nicht öffentlich stillen - Tausende feiern sie jetzt für ihre Antwort

Veröffentlicht: Aktualisiert:
AVERY LANE
Avery Lane wurde aufgefordert, nicht in der Öffentlichkeit zu stillen | Avery Lane / Facebook
Drucken

Stillen ist die natürlichste Sache der Welt - und doch werden in der Öffentlichkeit stillende Frauen immer wieder angefeindet.

Auch eine junge Amerikanerin musste sich gefallen lassen, dass ein Mann sie aufforderte, nicht in der Öffentlichkeit zu stillen. Sie jedoch reagierte nicht eingeschüchtert, sondern bot dem Mann Paroli - und verwies ihn in seine Schranken.

Die Mutter bekam eine schockierende Aufforderung

Avery Lane hatte eigentlich nur einen Bekannten zu der Steuerberatung H&R Block begleitet. Als ihr zwei Monate alter Sohn zu weinen begann, weil er Hunger hatte, gab sie ihm die Brust.

Dann jedoch kam einer der Geschäftsführer auf sie zu und sagte: “Können Sie sich bitte mit einem Handtuch oder irgendetwas bedecken?

Mehr zum Thema: Er maßregelte eine stillende Frau - aber das bekam seine eigene Mutter mit

Wie die junge Mutter in einem Facebook Post berichtet, war sie empört über diese Aufforderung.

Die Mutter ließ sich nicht einschüchtern

Sie ließ sich jedoch keineswegs von dem Mann einschüchtern, sondern konterte schlagfertig: “Nein, aber ich habe ein Tuch dabei, falls Sie sich ihr Gesicht bedecken wollen. Sie sollten eigentlich die Gesetzeslage zum Stillen in Georgia kennen.”

Der Mann forderte sie daraufhin auf, H&R Block zu verlassen. Lane rief die Polizei, die dem Geschäftsführer sagte, dass Lane im Recht sei.

Ein weiterer Geschäftsführer von H&R Block sprang ihr bei und sagte: “An einer Mutter, die ihr Kind stillt, ist nichts falsches.”

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

Lane hat eine Botschaft an alle Mütter

Lane sendet mit ihrem Mut eine Botschaft an alle Mütter und die Gesellschaft: “Ich hoffe, noch mehr Mütter werden sich erheben, damit Stillen zu einer normalen Sache wird. Ich denke gar nicht daran, mein Kind zu bedecken oder in meinem Auto zu stillen.”

Lanes Facebook Post erhielt eine große Resonanz und, viele Nutzer stellten der jungen Mutter Fragen.

Lane äußerte sich nun in einem Video auf youtube.

Allem voran geht es um das Wohl des Kindes

Sie betont, dass es nicht ihre Intention ist, dass der besagte Geschäftsführer seine Stelle verliere. “Ich wollte ihn lediglich erziehen. Und ich denke, das ist mir gelungen, als ich die Polizei gerufen habe.”

“Ich sehe es gar nicht ein, mich beim Stillen zu bedecken. Mir persönlich gefallen keinerlei Bedeckungen und auch Wilder (Lanes Baby) mag sie nicht. Er mag gar nichts über seinen Kopf gelegt bekommen,” erklärt sie in dem Video.

Damit trifft sie einen wichtigen Punkt. Es geht hierbei nämlich nicht nur um die Rechte der Mutter, sondern allem voran um das Wohl des Kindes.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg