Elektronischer Maut in Frankreich und Spanien - das sind die Vorteile

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Mit der elektronischen Plakette öffnen sich die Schranken wie von Geisterhand

Sie sind ein Ärgernis für alle Urlauber, die mit dem Auto oder dem Motorrad auf den Autobahnen in Frankreich und Spanien unterwegs sind: die Wartezeiten vor den Mautstationen, die nur Bargeld oder Kreditkarten akzeptieren. Gleich daneben fährt man dank der elektronischen Mautplakette einfach durch. Auch ausländische Autobahnnutzer können mit dem Bip&Go-System die Mautschranken bei den Extraspuren mit dem großen orangen "T" öffnen.

Die elektronische Plakette gibt es in zwei Ausführungen. Wer mindestens einmal im Monat mautpflichtige Autobahnen benutzt (z.B. weil man ein Feriendomizil besitzt), fährt am besten mit einem Jahresabo für 15 Euro. Reist man nur ein paar Mal pro Jahr durch Frankreich oder Spanien, reicht das A-la-Carte-Modell an. Hier fällt die Monatsgebühr von 1,70 Euro nur in den Monaten an, in denen die Plakette tatsächlich genutzt wird. Maut- und Parkgebühren kommen zum Abopreis hinzu und werden automatisch vom Konto abgebucht. Die Plakette selbst kostet einmalig 10 Euro, weitere 10 Euro werden für Versandkosten ins Ausland fällig.

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Beantragt werden kann die Plakette auf der deutschsprachigen Webseite von Bip&Go. Der Versand erfolgt innerhalb von 48 Stunden nach Bestellung, die Halterung zur Befestigung an der Frontscheibe wird mitgeliefert. Die Plakette gilt auf allen französischen Autobahnen, auf dem Viaduc de Millau sowie in über 300 Parkhäusern und Tiefgaragen in Frankreich. Außerdem ist Bip&Go seit 2016 die einzige französische Mautplakette für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, die auch auf spanischen Mautautobahnen gilt. Die Mautbox Liber-t kostet 2,50 Euro pro Nutzungsmonat in Spanien. Weitere Informationen: www.bipandgo.com/de

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