Deshalb haben sich Bananarama wiedervereint

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Die wilden 80er: Siobhán Fahey, Sarah Dallin und Keren Woodward (v.l.n.r.) waren - und sind nun wieder - Bananarama

Sie haben mit wilden Frisuren zusammen den "Cruel Summer" 1983 durchlitten und musikalisch den "wartenden Robert de Niro" angeschmachtet; alles auf vorderen Plätzen in den Charts. Dann, 1988, wurde aus dem Girl-Trio Bananarama ein Duo - und so langsam ging alles schief. Keine Hits mehr, stattdessen fiese Kritiken. Nun, 29 Jahre nach ihrem letzten gemeinsamen Auftritt, haben sich Sara Dallin (55), Keren Woodward (56) und das lange vermisste dritte Mitglied Siobhán Fahey (58) wieder zusammengerauft: Ende 2017 wollen Bananarama in Originalbesetzung eine Tour spielen. Das hat die Band am Montag bekanntgegeben.

"Bananarama sind zurück!", heißt es auf der Homepage der Band. Ein richtiges "Comeback" ist die Bananarama-Wiedervereinigung allerdings nicht. Dallin und Woodward hatten auch in den vergangenen knapp 30 Jahren Musik gemacht. Nur erfolgreich waren sie damit nicht mehr. "Wir haben gedacht, was können wir dieses Jahr ein bisschen anders machen, erklärte Dallin dem "i-D"-Magazin. "Also habe ich mir das Telefon gegriffen und Siobhán angerufen", ergänzte Woodward. "Ganz ehrlich, das war das letzte, was ich erwartet hatte", berichtete Fahey. Von da an war der Weg zu Reunion nicht mehr weit, glaubt man den Erzählungen der Bananarama-Frauen.

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Bislang nur Konzerte auf der Insel geplant

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Denn die einstmals für ihren rebellischen Look verehrte Girl-Group wird im November und Dezember wohl nicht Station in Deutschland machen. Auf dem Programm stehen bislang nur Auftritte in Großbritannien. Auch neue Musik ist offenbar nicht geplant. Ganz undenkbar scheint es aber nicht, dass sich Bananarama sogar nochmal auf ein Abenteuer auf dem europäischen Festland einlassen. Nach George Michaels Tod habe sie begriffen, dass das Leben kurz ist, sagte Keren Woodward: "Du weißt nicht, was im Leben passieren wird, also musst du es umarmen und so viel erleben wie du kannst." Und ein Konzert in Berlin, Hamburg oder München, das wäre ja doch ein Erlebnis...

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