POLITIK
25/04/2017 17:40 CEST | Aktualisiert 25/04/2017 18:52 CEST

FDP-Vize Kubicki fordert Miet-Tüv für deutsche Großstädte (Exklusiv)

dpa
FDP-Vize Kubicki fordert Miet-Tüv für deutsche Großstädte (Exklusiv)

  • Die Mieten sind in den vergangenen Jahren vor allem in Großstädten stark gestiegen

  • FDP-Vize Wolfgang Kubicki fordert nun einen Miet-Tüv

  • Die Idee stammt aus Berlin

Es ist ein Vorschlag, der für Diskussionen sorgen könnte.

FDP-Vize Wolfgang Kubicki fordert jetzt einen Miet-Tüv für deutsche Großstädte, um die explodierenden Wohnkosten endlich unter Kontrolle zu bringen. "Wir brauchen eine Kostenbremse beim Bauen und Wohnen", sagte Kubicki im HuffPost-Interview.

Seit 2000 seien die Baukosten um fast 50 Prozent angestiegen, was einer der Hauptgründe für die hohen Mieten sei. "Und der mit Abstand größte Kostentreiber ist hier der Staat, der mit zu vielen bürokratischen Vorgaben und zweifelhaften Anforderungen immer wieder für unnötige Preissteigerungen sorgt", sagte er.

"Auflagen und Verordnungen auf den Prüfstand stellen"

Deswegen will der FDP-Vize alle "Auflagen und Verordnungen auf den Prüfstand stellen" und einer Revision unterziehen. "Wenn wir wollen, dass mehr gebaut wird, muss das Bauen nämlich wieder einfacher, unbürokratischer, flexibler und vor allem kostengünstiger werden."

Kubicki schließt sich damit eine Vorstoß der Berliner FDP an. Der Fraktionsvorsitzende Sebastian Czaja forderte einen Miet-Tüv für Berlin.

Nicht nur in der Hauptstadt sind die Miet- und Wohnungspreise in den vergangenen Jahren stark gestiegen - trotz der Mitte 2015 eingeführten Mietpreisbremse. So sind die Wohnungsmieten in deutschen Großstädten seitdem meist schneller gestiegen als zuvor.

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