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24/04/2017 10:15 CEST | Aktualisiert 24/04/2017 10:44 CEST

Mysteriöser Unfall in Sachsen: Fahrer verliert Gedächtnis - dann sucht die Polizei mit Großaufgebot nach Überlebenden

LIVINUS via Getty Images
Der Fahrer des Mercedes hatte Gedächtnislücken

Am Sonntagabend gab es auf der A4 einen schweren Verkehrsunfall zwischen Ohorn und Pulsnitz. Ein unter Drogeneinfluss stehender 27-Jähriger raste mit seinem BMW gegen 22.30 Uhr ungebremst auf den vor ihm fahrenden Mercedes.

Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn geschleudert und brachen durch einen Wildzaun. Sowohl der Unfallfahrer als auch der 48-jährige Mercedes-Fahrer und seine 43 Jahre alte Beifahrerin wurden schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei berichtet.

Während der Rettungsarbeiten stellte sich heraus, dass sich der verunfallte Fahrer des Mercedes unsicher ist, wie viele Personen tatsächlich in seinem Auto saßen. Daraufhin starteten die Rettungskräfte eine Großfahndung nach weiteren Unfallopfern.

Es wurde eine großangelegte Suche gestartet

Trotz einer großangelegten Suche mit zahlreichen Kräften der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Autobahnmeisterei sowie einer Hundestaffel und einem Hubschrauber der Bundespolizei konnten keine weiteren Verletzten gefunden werden.

Der Sachschaden liegt bei rund 50.000 Euro. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung während der Aufräum- und Sucharbeiten bis 4 Uhr voll gesperrt. Die Polizei ermittelt die Hintergründe des Unfalls. Wegen des Vorwurfs der Gefährdung des Straßenverkehrs wurde dem unter Drogen gestandenen Unfallfahrer der Führerschein entzogen.

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(ks)

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