Kate McCann verrät: Das waren die letzten gemeinsamen Momente mit meiner Tochter Maddie

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Kate McCann hat ihre Tochter Madeleine am 3. Mai 2007 ins Bett gebracht. Es war das letzte Mal, dass sie ihre dreijährige Tochter sah. Seitdem wird das britische Mädchen vermisst.

In einer neuen Dokumentation erzählt Kate McCann, wie Maddies letzter Tag vor dem Verschwinden ablief - und was die letzten Momente waren, die sie mit ihr geteilt hat.

madeleine mccann

Auch jetzt, 10 Jahre nach ihrem Verschwinden, haben die McCanns die Suche nach ihrer Tochter nicht aufgegeben. "Ich denke nicht, dass es Eltern gibt, die das könnten", sagt Kate im Interview mit dem australischen Fernsehsender Channel 7.

"Madeleine ist irgendwo da draußen"

"Und ich denke auch nicht, dass wir jemals einen Punkt erreichen werden, an dem wir sagen 'jetzt haben wir alles getan, was wir tun konnten'".

Die McCanns wollen die Hoffnung auf ein Wiedersehen nicht aufgeben. "Madeleine ist irgendwo da draußen und wir müssen sie finden", sagt Kate.

Sie wirkt müde, als sie von den letzten Momenten erzählt, die sie und ihre Tochter geteilt haben. Das Kind soll einen großartigen Tag gehabt haben - es war am Strand unterwegs, sogar auf einem Boot. "Abends war sie dann richtig müde", sagt Kate.

"Sie hat sich an mich gekuschelt"

"Sie hat sich an mich gekuschelt und wir haben eine Geschichte gelesen."

Das kleine Mädchen liebte es, den Verlobungsring ihrer Mutter zu tragen. So auch an diesem Abend in Portugal. Nachdem die Geschichte fertig gelesen war, gingen Mutter und Tochter ins Bad und machten sich fertig.

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Gegen 19 Uhr ging das Mädchen schlafen. Sie schlief mit ihren jüngeren Geschwistern in einem Zimmer. Während das dreijährige Mädchen in einem normalen Einzelbett schlief, nächtigten die Zwillinge Amelie und Sean in Reisebetten neben ihrem Bett.

Die Terrassentür war nicht verschlossen

Die McCanns verließen das Appartement um 20.30 Uhr. Sie trafen sich mit Freunden, mit denen sie gemeinsam im Urlaub waren, zum Abendessen.

Die Haustür und das Fenster in Maddies Zimmer waren verschlossen - die Schiebetür auf der Terrasse allerdings nicht. So konnten die McCanns jederzeit schnell nach ihren Kindern sehen.

Das tat Maddies Vater Gerry um 21.05 Uhr an jenem Abend. Die Kinder schliefen. Gerry dachte sich: "Wir haben so ein Glück. Wir haben drei Kinder, einen tollen Urlaub."

Er blieb für ein paar Sekunden neben Maddies Bett stehen. "Ich dachte mir, wie wunderschön sie ist. Das war das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe."

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(jg)

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