"DSDS": Dieter Bohlen will mit Fachbegriff prahlen – und scheitert

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Dieter Bohlen ist ein Urgestein der deutschen Musikszene. Am Samstag bei der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" versuchte der Produzent und Sänger, mit seiner Erfahrung zu glänzen - und blamierte sich dabei (siehe Video oben).

Die 22-jährige Duygu Goenel sang die Ballade "All By Myself" von Céline Dion und heimste dafür Lob von der gesamten Jury ein. Auch Bohlen gefiel die Performance: "Ich finde schon, dass du Balladen extrem gut singen kannst. Das war ein Satz mit 'x' - nix zu meckern", sagte er.

Eine Kleinigkeit wollte Bohlen allerdings dann kritisieren. "Die Leute stehen total auf diese langen Töne", fing er an und versuchte Goenel klar zu machen, dass sie die langgezogenen Töne sanfter angehen soll. "Da muss man so wackeln", sagte Bohlen.

"Wie heißt das denn?"

Für dieses "Wackeln" gibt es auch einen musikalischen Fachbegriff, den Bohlen dann benutzen wollte. "Ich darf ja hier keine Fremdwörter, keine musikalischen Worte... hat mir RTL ja verboten." Moderator Oliver Geissen erlaubte es ihm: "Wie heißt das denn?"

Bohlens Antwort: "Timbre". Ein Griff ins Klo. Denn Timbre bezeichnet die Klangfarbe der Stimme. Bohlen meinte den Begriff "Vibrato", der einen leicht "vibrierenden" Ton bezeichnet.

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Spott im Internet

Vielleicht wäre er besser beim Begriff Wackeln geblieben. Auf Twitter erntete der Musikproduzent für diese Aussage Spott und Häme von Nutzern, die sich auskennen.

Ein Nutzer erkläre noch einmal beide Begriffe und meinte dann: "Darum soll er wahrscheinlich keine Fachbegriffe verwenden."

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(nsc)

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