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22/04/2017 18:05 CEST | Aktualisiert 22/04/2017 18:22 CEST

"Bild"-Reporterin fragt Interview an - die Antwort wird sie nicht so schnell vergessen

Screenshot reddit / Getty
Die "Bils"-Zeitung hat nicht nur Freunde.

Nicht jeder Bürger spricht gerne mit den Medien - vor allem gegen die "Bild"-Zeitung hegen viele einen Groll.

Das musste eine "Bild"-Lokalreporterin jetzt am eigenen Leib spüren. Sie wollte über eine Spendenaktion berichten. Von dem potenziellen Interviewpartner Manuel bekam sie eine hämische Absage. Und das, obwohl sie wirklich nett nachgefragt hat.

"Ich bin von der Bild Mainz/Wiesbaden und habe eins deiner Videos auf YouTube gesehen, indem du die Trikots unserer Mainz 05-Spieler für den guten Zweck ergatterst. (...) Daher möchte ich fragen ob du Zeit und Lust hast, mir diese Geschichte mal persönlich zu erzählen?"

"Ich muss dir leider sagen: Nö."

Aber Manuel hat keine Lust. Und kontert.

"Ich muss dir leider sagen: Nö. Ich werde nicht diese schöne Aktion, diese gute Sache für die Kinder für ein paar Klicks und Fame verkaufen", schreibt Manuel ihr. Er begründet seine Absage auch. Er möchte keiner Zeitung ein Interview geben, die versucht "mit Sexismus, Rassismus und Hetze Leser zu generieren".

Meine erste Interview Anfrage von der Bild. Was sagt ihr? from de

"Sorry, aber für die Bild nicht"

Manuel stellt aber klar: Er hat kein persönliches Problem mit der Redakteurin (immerhin hat er auch ihre Nummer geschwärzt, bevor er den Screenshot im Netz hochgeladen hat) - es geht ihm ausschließlich um ihren Arbeitgeber.

Und wenn sie den mal wechseln sollte, kann sie sich gerne nochmal melden.

Es wäre ja immerhin für eine gute Sache.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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(nsc)

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