Gisele Bündchen stellt sich in einem Tweet gegen Donald Trump - kurz darauf hat sie ihn wieder gelöscht

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GISELE BUNDCHEN
Tom Brady und Gisele Bündchen | Lucas Jackson / Reuters
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140 Zeichen können so viel sagen wie 1000 Worte.

An dem Tag, als die New England Patriots das Weiße Haus besucht haben, um ihren Sieg im Super Bowl zu feiern, hat Topmodel Gisele Bündchen eine Nachricht gepostet, die ihre politische Haltung zeigte.

"Wir brauchen alle"

Die Umweltschützerin teilte einen Link zu einer Demonstration am 29. April in Washington D. C., mit der das Peoples Climate Movement gegen die Klimapolitik des US-Präsidenten Donald Trump protestieren will. "Marsch für das Klima, Arbeitsplätze und Gerechtigkeit.

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"Um alles zu ändern, brauchen wir alle", stand da. Inzwischen ist der Tweet wieder gelöscht. Auch das kann man als politische Botschaft verstehen. Oder als Zugeständnis an ihren Ehemann Tom Brady.

Brady, der als Quarterback in der Mannschaft spielt, gilt als Trump-Fan. Zwar hat er den Termin am Mittwoch im Weißen Haus "aus familiären Gründen" nicht wahrgenommen. Sich aber bei Trump ausdrücklich für die Unterstützung der Mannschaft und die Einladung bedankt.

Bradys gutes Verhältnis zu Trump war schon oft Gegenstand öffentlicher Diskussion. Die beiden kennen sich seit Jahren. Und Trump brüstete sich damit, dass Brady ihn auch gewählt habe.

"Tom Brady, ein guter Junge"

"Tom Brady, ein guter Junge, ein toller Freund, toll, toller Champion, ein unglaublicher Gewinner", hatte Trump im November gesagt. Nachdem Brady ihn angerufen habe und seine Unterstützung versichert hatte.

Als Bündchens Instagram-Fans sie darauf ansprachen, wollte sie zu dem Thema lieber nichts sagen. Und offenbar hat sie auch ihrem Mann gesagt, dass er in der Öffentlichkeit nicht über Politik reden solle.

"Ich darf nicht mehr über Politik reden"

"Ich habe mit meiner Frau gesprochen, und sie sagte, ich darf nicht mehr über Politik reden", sagte Brady im November. "Ich halte das für eine gute Entscheidung, auch für unsere Familie."

Es ist nicht das erste Mal, dass Bündchen die sozialen Netzwerke nutzt, um gegen Trumps Politik Stimmung zu machen. Im Februar, als die Debatte über Einwanderung akut war, teilte sie einen Aufruf, in dem die Vielfältigkeit beschworen wurde.

Der Text erschien ursprünglich auf The Huffington Post USA und wurde von Susanne Klaiber aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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(pb)