Vater und Sohn prügeln auf vier Flüchtlinge ein - dann erkennen sie ihren Fehler

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POLICE GERMANY
Polizeiauto am Straßenrand während eines Polizeieinsatzes | Heiko119 via Getty Images
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  • In Brandenburg gingen ein Vater und sein Sohn auf vier Flüchtlinge los
  • Der Vater nahm an, dass die Männer aus Syrien und dem Irak seine Tochter belästigt hätten
  • Doch das stellte sich als Irrtum heraus

Am Ostermontag ist ein Vater in Guben in Brandenburg gemeinsam mit seinem Sohn auf vier Asylbewerber losgegangen. Er glaubte, dass diese seine 13-jährige Tochter belästigt und geschlagen hätten. Eine falsche Annahme, wie sich später herausstellte.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde eine 13-jährige Polin am Montagabend gegen 19:10 Uhr in der Kirchstraße in Brandenburg von zwei unbekannten Ausländern angesprochen, bedrängt und unsittlich berührt.

Die Männer sollen auf das Mädchen eingeschlagen haben, bevor sie in Richtung Innenstadt flüchteten.Nach dem Übergriff rief das Mädchen ihren Vater per Telefon zur Hilfe.

Der Vater zog mit seinem Sohn los - und traf kurz darauf auf eine Gruppe von vier Asylbewerbern. Die beiden nahmen an, dass es sich bei den Männern aus Syrien und dem Irak um die Täter handele.

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Sie begannen sofort, auf die vierköpfige Gruppe einzuschlagen. Die Männer wehrten sich. Alle erlitten leichte Verletzungen und mussten notärztlich behandelt werden.

Es sollte sich aber herausstellen, dass die vier Asylbewerber nichts mit dem Vorfall in der Kirchstraße zu tun hatten. Stattdessen geriet ein afghanischer Asylbewerber unter Verdacht. Ein 18 Jahre alter Afghane wandte sich noch während des Polizeieinsatzes an die Beamten. Er erklärte, dass er von einem Landsmann niedergeschlagen worden sei.

Zuvor habe er seinen Bekannten zur Rede gestellt, weil er eine junge Frau bedrängt hatte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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