Von wegen Nordkorea - Trumps Flugzeugträger schippert in eine ganz andere Richtung

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  • Mit der Entsendung eines Flugzeugträgers wollte Trump den Druck auf Nordkorea erhöhen
  • Jetzt stellt sich heraus - das Schiff fährt in eine ganz andere Richtung
  • Im Video oben erzählen wir die Nachricht in 60 Sekunden

Donald Trumps Ankündigung, den Verband um den Flugzeugträger USS Carl Vinson" in Richtung der koreanischen Halbinsel zu schicken, wurde als Drohung an Nordkorea verstanden.

Vor zehn Tagen noch hatte das US-Pazifikkommando mitgeteilt, der Flugzeugträger sei angewiesen worden, von Singapur aus in koreanische Gewässer aufzubrechen. Südkoreanischen Medienberichten zufolge hätte der Marineverband um die "USS Carl Vinson" voraussichtlich am Osterwochenende in Gewässern nahe der Halbinsel eintreffen sollen.

Doch offenbar befindet sich die "USS Carl Vinson" noch nicht einmal in der Nähe der beiden Koreas. Ja, sie ist noch nicht mal auf dem Weg dahin. Zurzeit schippert sie nach Süden - Richtung Australien.

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Die Ankunft in den Gewässern vor der koreanischen Halbinsel ist laut US-Medien nun erst in der kommenden Woche geplant.

Ein Sprecher des US-Pazifikkommandos erklärte am Dienstag auf Anfrage, die "USS Carl Vinson" sei mit ihren Begleitschiffen am 8. April von Singapur aus zunächst nach Australien aufgebrochen.

Die Schiffe hätten vor der Nordwestküste Australiens an einer Trainingsmission mit der australischen Marine teilgenommen. Der Flugzeugträger und seine Begleitschiffe seien nun auf ihrem Weg Richtung Norden in den Westpazifik.

US-Präsident Donald Trump hatte dem TV-Sender Fox mit Blick auf Nordkorea gesagt: "Wir schicken eine Armada, sehr schlagkräftig."

Trump hatte im Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm mehrfach mit einem Alleingang gedroht. Die Verlegung der "USS Carl Vinson" war als Demonstration militärischer Stärke gewertet worden.

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