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Probealarm: Sirenen ertönen um 11 Uhr in Bayern - warum München die Ausnahme ist

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MUNICH
Probealarm in Bayern - nur in München bleibt es still | Thanapol Tontinikorn via Getty Images
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Am Mittwoch wird es laut: In Bayern heulen am 19. April um 11 Uhr die Sirenen. Es ist ein Probealarm. Die Städte und Landkreise im Freistaat testen, ob ihre Anlagen in einer Katastrophe wirklich funktionieren.

In der Landeshauptstadt bleibt es unterdessen still. Denn die Sirenen sind vor kurzem abgebaut worden. Im Katastrophenfall setzt München auf mobile Durchsagen und die Radiosender in München. Zudem informiert die Stadt die Bürger über die App Katwarn - wie zum Beispiel beim Amoklauf vergangenen Sommer im Olympia-Einkaufszentrum.

Auch die Funktion der App wird am Mittwoch getestet.

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Diese Warn-Apps testet Bayern beim Probealarm

Neben München setzen auch Bayreuth und Nürnberg auf die Katastrophen-Warn-App des Frauenhofer-Instituts. Andere Städte nutzen weitere Programme - denn es gibt keine einheitliche Warn-App in Bayern und Deutschland.

So will Regensburg Nina, die App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz, ausprobieren. Hier können Bundesländer und kommunale Leitstellen Meldungen einspielen. Nina ist vielerorts in Deutschland bereits aktiv - in Bayern ist sie aber noch eine Seltenheit.

Passau setzt auf ein eigenes Produkt: die App "Achtung.Passau!". Bis Mittwochvormittag können sich Bürger auf der Seite "achtung.passau.de" registrieren und damit am Probelauf am Mittwoch teilnehmen.

Die Stadt Fürth verbreitet Katastrophen-Warnungen ebenfalls über eine eigene kommunale App. Die Funktion wird ebenfalls am Mittwoch um 11 Uhr getestet.

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Das bedeuten die Signaltöne

  • Heulton von einer Minute Dauer: Bürger sollen aufgrund schwerwiegender Gefahren für die öffentliche Sicherheit auf Rundfunkdurchsagen achten, erklärt das Innenministerium.
  • Dreimal in der Höhe gleichbleibender Ton (Dauerton) von je zwölf Sekunden Dauer, mit je zwölf Sekunden Pause zwischen den Tönen: Der Alarm bei Feuer und anderen Notständen wird ausgelöst, um die Einsatzkräfte der Feuerwehren zu alarmieren.

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