Sein Bild ging um die Welt - Assads Schergen sollen den syrischen Jungen und seine Familie weggesperrt haben

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Im Sommer 2016 ist ein Bild des kleinen Omran Daqneesh um die Welt gegangen. Der Junge saß, eingehüllt in Staub und mit Blut im Gesicht, in einem Rettungswagen in Syrien. Es war das erschreckende Resultat eines Luftangriffs auf Aleppo.

Es ist ein schockierendes Bild - es ist ein Foto, das den ganzen Horror in dieser verzweifelten Stadt einfängt. Ein Bild, das hilflos macht. Das Video oben zeigt, wie Helfer den kleinen Jungen nach dem Angriff im Jahr 2016 gerettet haben.

Wie "Fox News" jetzt berichtet, könnte Omran aber jetzt ein vielleicht noch tragischeres Schicksal ereilt haben. Der Sender sprach mit Mahmoud Raslan - der Fotograf, der das berühmte Foto geschossen hat.

omran daqneesh

Der Kontakt zwischen ihm und dem Kind sei abgebrochen, sagt der Fotograf. Er selbst war zu einer Flucht gezwungen.

Nachdem Omran von Ärzten behandelt wurde, durfte er wieder nach Hause. Doch es soll nicht lange gedauert haben, bis Assads Leute den Jungen und seine Familie gefunden haben.

Assads Männer sollen den Jungen abgeholt haben

Die Regierungstreuen sollen die Daqneeshs abgeholt und unter Hausarrest gestellt haben. "Damit sie nicht von westlichen Medien erreicht werden konnten", sagt Raslan gegenüber "Fox News".

Im Februar 2017 habe er noch einmal Kontakt zu der Familie aufgenommen - sie soll allerdings immer noch eingesperrt sein.

Bislang ist keine weitere Quelle bekannt, die Raslans Aussage stützt.

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(cho)