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18/04/2017 08:24 CEST | Aktualisiert 18/04/2017 08:27 CEST

Nach dem Mord an einer 27-Jährigen in Hannover sucht die Polizei zwei Zeugen

DPA
Ermittler untersuchen den Ort des Gewaltverbrechens in Hannover

  • Die Polizei Hannover sucht zwei Zeugen, die bei der Aufklärung eines Mordfalls helfen könnten

  • Am Sonntag wurde eine 27-jährige vor ihrer Wohnung getötet

  • Die beiden Männer könnten die Frau in der U-Bahn gesehen haben

Was viele befürchteten, ist nun Gewissheit: Die 27-jährige Frau, die am Sonntagabend in Hannover angegriffen wurde, ist einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Die Frau hatte in der Nacht zum Sonntag auf der Straße um Hilfe geschrien. Kurze Zeit später starb sie im Krankenhaus an nicht näher genannten Verletzungen.

Einem Zeugenaufruf der Ermittler vom Montag zufolge stieg die 1,50 Meter große schlanke Frau mit langen blonden Haaren am Samstagabend gegen 22.33 Uhr aus der unterirdisch verlaufenden Stadtbahn in der Hannoveraner Südstadt aus und verließ den Bahnhof.

Anwohner hörten die Schreie

150 Meter vor der eigenen Haustür sei sie angegriffen worden, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Ein Anwohner hatte einen Schrei der Frau gehört und war auf die Straße gelaufen, um Erste Hilfe zu leisten. Dort fand er die lebensgefährlich verletzte 27-Jährige auf dem Bürgersteig liegend. Ein Krankenwagen brachte die Frau in eine Klinik. Sie starb kurz darauf.

Eine mögliche Täterbeschreibung lag der Polizei zunächst nicht vor. Die Ermittler riefen Zeugen, die rund um den Tatort Ungewöhnliches beobachtet haben, dazu auf, sich zu melden. Insbesondere zwei Männer, die die junge Frau im Bahnhof und nach dem Verlassen der Station gesehen haben. Sie sollen auf Videoaufzeichnungen zu sehen sein.

Trauernde legten am Tatort Blumen nieder

"Die auffällig kleine Frau hat lange, blonde Haare und ist schlank. Sie trug dunkle Oberbekleidung sowie graue Chucks. Darüber hinaus hatte sie einen braunen Cordrucksack dabei", schrieb die Polizei in einer Mitteilung vom Montag.

In der Nacht sicherten die Beamten Spuren am Tatort. Stunden später erinnert nur noch ein großer Blutfleck auf einem Bürgersteig an die Tragödie in der Nacht. Menschen legten Blumen nieder und stellten Kerzen auf.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-5555 entgegen.

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