Nach Erdogan-Sieg: Krawall und rätselhafter Aufmarsch von 100 Vermummten in Hamburg

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Nach dem Sieg des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beim Referendum in der Türkei ist es in Hamburg zu einer unangemeldeten, gewalttätigen Demonstration gekommen.

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, sollen rund 100 zum Teil vermummte Menschen durch die Straßen im Zentrum der Stadt gezogen sein.

"Öcalan"-Rufe

Als die Polizei anrückte, sei ein Streifenwagen attackiert und beschädigt worden. Scheiben gingen zu Bruch.

Anwohner berichteten von "Öcalan"-Rufen, was darauf hindeutet, dass der Aufmarsch von Kurden organisiert wurde. Abdullah Öcalan ist einer der Kurdenführer, er sitzt seit 1999 in Haft.

Zwei Personen kamen in Polizeigewahrsam.

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(lk)