Trend zeigt nach unten: SPD verliert in der nächsten Umfrage an Zustimmung

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SCHULZ
Die Zustimmungswerte für die SPD sinken | Steffi Loos via Getty Images
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  • Die Umfragewerte der SPD zeigen derzeit nur in eine Richtung: nach unten
  • Auch die Zustimmungswerte für Kanzlerkandidat Schulz sinken

Die SPD verliert einer Umfrage zufolge in der Wählergunst. Im jüngsten Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, büßt die SPD im Vergleich zur Vorwoche zwei Zähler ein und kommt nur noch auf 31 Prozent.

Der Abstand zu CDU/CSU, die erneut 35 Prozent erreichen, wächst somit auf vier Zähler. Linke (9 Prozent) und FDP (6 Prozent) gewinnen jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Die Grünen liegen wie in der Vorwoche bei 7 Prozent. Auch die AfD bleibt unverändert und erreicht 9 Prozent.

Vorsprung der CDU wächst

Nach einer rasanten Aufholjagd hat sich der Schulz-Effekt offenbar erschöpft. In fast allen Umfragen liegt die SPD hinter der CDU und pendelt sich bei rund 30 Prozent ein.

Im aktuellen "Stern"-Wahltrend ist der Abstand zur CDU sogar gewaltig angewachsen - demnach würden sich 36 Prozent der Wähler für die Union entscheiden nur nur 31 Prozent für die SPD.

Neben der SPD verliert aber auch Schulz an Zustimmung. Laut dem dem aktuellsten ARD-Deutschlandtrend liegt Merkel nun wieder vor Schulz: Wenn die Bürger den Kanzler direkt wählen könnten, würden sich 46 Prozent für die CDU-Chefin entscheiden - 40 Prozent für ihren Herausforderer von der SPD.

Gabriel jetzt sogar beliebter als Schulz

Die Beliebtheitswerte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stiegen zuletzt wieder.

Im Februar 2017, kurz nach der Nominierung von Schulz zum Kanzlerkandidaten, gaben noch 50 Prozent der Deutschen an, dass sie ihn wählen würden. Nur 34 Prozent sagten das über Angela Merkel.

Bei den Zustimmungswerten wird Schulz nun sogar von seinem Vorgänger als SPD-Chef, Sigmar Gabriel, überholt. Schulz verliert vier Prozentpunkte und kommt auf eine Zustimmung von 48 Prozent. Gabriel gewinnt in seiner Rolle als Außenminister weiter an Beliebtheit hinzu.

Mehr zum Thema: Der Schulz-Effekt verliert an Wirkung - wie die SPD jetzt reagieren muss

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