Referendum in der Türkei: 3 Tote bei Schießerei in Wahllokal

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  • Bei einer Schießerei außerhalb eines Wahllokals im Südosten der türkischen Provinz Diyarbakir sind drei Menschen gestorben
  • Laut einem Bericht sollen unterschiedliche politische Ansichten Auslöser der tödlichen Auseinandersetzung gewesen sein

Bei der Abstimmung in der Türkei ist es in einem Wahllokal zu einer Schießerei gekommen. Dabei sind drei Menschen gestorben.

Zwischen zwei Personengruppen soll es in der mehrheitlich von Kurden bewohnten Region nahe der Großstadt Diyarbakir zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Die Schießerei habe sich außerhalb eines Wahllokals ereignet.

Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu hätten beide Gruppen über ein Grundstück gestritten. Die private Nachrichtenagentur Dogan dagegen meldet, der Vorfall habe sich aufgrund "unterschiedlicher politischer Ansichten" ereignet.

Historischer Abstimmung in der Türkei

Für die Türkei ist es ein historischer Tag. Die Türken stimmen heute über eine Änderung ihrer Verfassung ab, die das Land in eine Präsidialrepublik verwandeln soll.

55,3 Millionen Wahlberechtigte sind in der Türkei zur Teilnahme an der Volksabstimmung aufgerufen. Im Ausland waren zusätzlich 2,9 Millionen Türken zur Wahl zugelassen, dort wurde bereits abgestimmt.

Bisher verlief die Abstimmung friedlich.

Mehr zum Thema: Über alle wichtigen Entwicklungen in der Türkei am Tag des Referendums hält euch unser NEWS-BLOG auf dem Laufenden

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(ll)