In China hat der Nachbau der "Titanic" begonnen – das sind die ersten Aufnahmen

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Langsam nimmt der Rumpf der "Titanic" Gestalt an. Das Nachbau soll eine originalgetreue Kopie des 1912 gesunkenen Passagierschiffs werden. Nur die geplante Simulation der Eisberg-Kollision wird es nun doch nicht geben.

Der chinesische Stromanbieter Seven Star Energy lässt das Schiff von der Wuchuan Group für 136 Millionen Euro in der südwestchinesischen Provinz Sichuan (siehe Video oben) bauen, nach alten Plänen des legendären Schiffs. Auch das Interieur soll dem Original nachempfunden werden.

Doch kein "Eisberg-Erlebnis"

Etwa zwei Jahre soll es dauern, bis das rund 300 Meter lange Schiff zu Wasser gelassen werden kann.

Dann wird die Neuauflage des historischen Luxusliners aber nicht auf See kreuzen, sondern in den ruhigen Gewässern Südwestchinas ankern und im Zentrum eines neuen Themenparks stehen. Ab etwa 400 Euro pro Nacht können Touristen dann eine Nacht an Bord verbringen.

Auf ein zunächst geplantes "Eisberg-Erlebnis" verzichten die Investoren nun allerdings, weil es zu Protesten unter Angehörigen der 1912 verunglückten Passagiere gekommen war. Nach der Kollision mit einem Eisberg waren damals mehr als 2244 Passagiere ums Leben gekommen.

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(sk)

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