Mutter schickt Sohn dieses Foto - als er ihren Fehler darauf entdeckt, ist es schon zu spät

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Mütter können manchmal so lieb, so unschuldig sein. Cheryl Wassus aus dem US-Bundesstaat ist so eine Mutter. Sie machte ihren Sohn Kenny sprachlos, als sie ihm diese Woche ein Foto von einem Event schickte, das sie zusammen mit ihrem Hund Link besucht hatte.

Cheryl arbeitet ehrenamtlich für die Non-Profit-Organisation Pets for Vets, die Therapiehunde an Militärveteranen vermittelt. Als sie hörte, dass auf der Veranstaltung Motor City Furry Con Spenden für Pets for Vets gesammelt werden, beschloss sie, hinzugehen. In der Annahme, dass es sich um eine Veranstaltung für Verbeiner handeln würde, schließlich bedeutet "furry" "pelzig", nahm sie ihren Therapiehund Link mit.

Als sie ankam, waren jedoch nirgends Tiere zu sehen

Als sie ankam, waren jedoch nirgends Tiere zu sehen. Sondern Menschen in Tierkostümen. Denn "furry" ist der Sammelbegriff für Menschen, die an menschenähnlichen Tieren interessiert sind. Viele verkleiden sich gerne in Rollenspielen als tierische Comic- oder Filmfiguren wie beispielsweise als Werwölfe.

Cheryl war erst einmal sprachlos - und ihr Hund verwirrt. Er beschnupperte neugierig die Teilnehmer und lief aufgeregt umher. Schließlich schickte Cheryl ihrem Sohn ein paar Fotos von der Veranstaltung. Der wusste sofort, dass seiner Mutter eine folgenreiche Verwechslung unterlaufen war, als er die Bilder sah.

Die Teilnehmer der Furry Convention reagierten aber gelassen

Aber da war es schon zu spät. Cheryl befürchtete, die Teilnehmer der Furry Convention seien erbost, weil sie einfach so mit ihrem Hund aufgetaucht war.

“Normalerweise versuche ich, vorher zu den Veranstaltungen zu recherchieren, aber die Webseite war ziemlich obskur”, sagte sie später in einem Interview mit dem "New York Magazine". Sie habe die Webseite nicht verstanden und sei dann einfach hingegangen. Die Furrys seien eine Subkultur, von der sie vorher noch nie gehört hatte.

Jedoch reagierten die Teilnehmer der Furry-Convention entgegen ihrer Befürchtungen gelassen auf Cheryl und ihren Hund. "Sie waren nicht beleidigt. Sie haben Link einfach aufgenommen. Alles war gut", sagte sie.

Außerdem konnte die Furry Convention 10.000 Dollar Spenden für Pets for Vets sammeln.

Und die lustigen Fotos, die Cheryl von ihrem Hund Link und den Furrys gemacht hatte, stießen im Internet auf große Begeisterung. Die Tweets mit den Bildern erhielten 48.000 Likes und wurden 16.000 Mal geteilt.

"Link versucht, eine gute Miene zu machen."

"Ok, jetzt bekommt Link Panik."

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(sk)