Vergewaltigungsvorwürfe: Cristiano Ronaldo sagt mutmaßlichem Opfer 375.000 Dollar zu

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Vergewaltigungsvorwürfe: Cristiano Ronaldo sagt mutmaßlichem Opfer 375.000 Dollar zu | Getty
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  • Cristiano Ronaldo wurde im Jahr 2009 Vergewaltigung vorgeworfen
  • Seine Anwälte handelten mit dem mutmaßlichem Opfer eine Verschwiegenheitsklausel aus
  • Die Frau soll dafür 375.000 Dollar bekommen

100 Tore hat Cristiano Ronaldo in europäischen Pokal-Wettbewerben geschossen, so viele wie kein anderer - er ist einer der besten Fußballer aller Zeiten. Und womöglich ein Vergewaltiger.

Wie das Magazin "Der Spiegel" berichtet, hat Ronaldo einer Frau in den Vereinigten Staaten, die Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben hat, die Zahlung von 375.000 Dollar zugesagt.

Die Frau soll sich demnach verpflichtet haben, nach Empfang des Geldes für immer über die Vorgänge zu schweigen, die sich einem Polizeiprotokoll nach am frühen Morgen des 13. Juni 2009 in einer Suite Ronaldos in einem Luxushotel in Las Vegas ereignet haben.

"Du sprangst von hinten auf mich"

Die Informationen des "Spiegels" stammen aus Unterlagen der Enthüllungsplattform Football Leaks, die das Magazin einsehen konnte. Das Magazin zitiert zudem aus einem Brief, den das mutmaßliche Opfer an Ronaldo schrieb. "Du sprangst von hinten auf mich", soll darin stehen.

Die Betroffene selbst wollte dem "Spiegel" keinen Kommentar geben. Das liege auch an der Verschwiegenheits-Klausel, die ihr von Ronaldos Anwälten auferlegt worden sei. Dort sei festgelegt, was sie zu tun habe, wenn sie von Dritten auf die Vorgänge im Juni 2009 angesprochen werde: Sie habe "nichts zu erwidern" und "weiterzugehen".

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(ujo)

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