Berliner Polizisten wollen vermissten Mann retten - Minuten später ist er tot

Veröffentlicht: Aktualisiert:
GERMAN POLICE IN FOREST
In einem Wald in Westberlin wurde ein vermisster Mann von Polizisten erschossen. | HANNIBAL HANSCHKE / Reuters
Drucken

In Berlin haben Polizisten nach einem 64- jährigen Mann aus Brandenburg gesucht, der als vermisst gemeldet wurde. Die Beamten durchkämmten dazu ein Waldstück im Westen Berlins.

Während sie durch den Wald von Beetzseeheide liefen und nach dem Brandenburger suchten, entdeckten sie plötzlich einen Mann im Wald. Bei diesem Mann handelte es sich tatsächlich auch um den Vermissten. Die Polizisten waren froh, den 64-Jährigen heil wiedergefunden zu haben - doch die Freude währte nicht lange.

Denn der Vermisste richtete plötzlich eine Waffe auf die Polizisten. Nach Angaben der Polizei wollte er sich offenbar selbst erschießen. Die Polizisten forderten den Mann auf, seine Waffe niederzulegen.

Doch das ignorierte der 64-Jährige. “Daraufhin hätten die Beamten geschossen”, sagte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Brandenburg. Sie trafen den Vermissten im Oberschenkel. Verletzt flüchtete er in den Wald.

Der Fahndungserfolg endete dann aber tödlich

Nun rückte auch das Spezialeinsatzkommando aus. Sie konnten den Verletzten finden - der zückte allerdings erneut seine Waffe. Und zielte auf das Einsatzkommando.

“Mit einem Schuss wurde der Vermisste dann getroffen”, sagte die Polizeisprecherin später.

Offensichtlich war dieser weitere Schuss tödlich, denn der Notarzt konnte am Ende nur noch den Tod des vermissten 64-Jährigen feststellen. Ob die Waffe des Mannes geladen war oder ob es sich überhaupt um eine echte Pistole handelte, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Mehr zum Thema: Hier fand die "Vermisst"-Moderatorin beinahe den Tod: "Ich dachte, mein letztes Stündlein hat geschlagen"

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(pb)

Korrektur anregen