Forscher zeigt: So könnte Jesus Christus wirklich ausgesehen haben

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So zeigen viele Kirchen Jesus Christus - doch es ist eher unwahrscheinlich, dass er so ausgesehen hat | Creatas Images via Getty Images
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Der Forensik-Experte Richard Neave von der Universität Manchester hat rekonstruiert, wie Jesus Christus ausgesehen haben könnte.

Und der sieht ganz anders aus, als die Darstellungen, die von dem Leidensmann in so ziemlich jeder Kirche hängen.

Denn was die Forscher rekonstruieren, ist das Gesicht eines Mannes aus dem Nahen Osten (kein Wunder eigentlich...). Neave nutzte für seine Arbeit bereits im Jahr 2001 auch Mittel, die zur Verbrechensaufklärung herangezogen werden.

Schädelfunde und historische Berichte lassen ein Bild entstehen

So verwendete er Schädelfunde von israelischen Archäologen, um die Kopfform zu rekonstruieren. Für die Frisur und den Bart konsultierte der Forscher historische Berichte und rekonstruierte sie so, dass sie der jüdischen Tradition zu dieser Zeit entsprechen.

Das Ergebnis ist eindeutig: Von dem europäisch anmutenden Sohn Gottes, wie er in den Kirchen gezeigt wird, bleibt am Ende nicht mehr viel übrig. Und folglich könnte auch Jesus laut Neave in etwa so ausgesehen haben:

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So sahen Männer vermutlich aus, die zur selben Zeit in derselben Region wie Jesus gelebt haben

Für viele Gläubige wird es aber vermutlich keinen Unterschied machen, wie Jesus nun wirklich ausgesehen hat. Sie glauben schließlich an etwas Höheres und an die Auferstehung, die nun an Ostern Millionen Christen weltweit feiern.

Für alle andere ist Neaves Erkenntnis einfach ein spannender Geschichtsfakt.

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(pb)