Spezielles Word-Dokument gefährdet euren PC: So schließt ihr die Lücke in Microsoft Office

Veröffentlicht: Aktualisiert:
COMPUTER
Microsoft-Office hat eine Sicherheitslücke - und gefährdet den Windows-PC | Hero Images via Getty Images
Drucken
  • Ein gefährliches Dokument wird derzeit per E-Mail versendet
  • Wer es in Microsoft Word öffnet, infiziert seinen Windows-Computer mit der Malware
  • Die Schadsoftware wird so auch an Virenscannern vorbeigeschleust
  • Wie Nutzer nun ihren Windows-PC sichern können

Nutzer des Microsoft Office-Pakets sollten schnellstmöglich das neue Sicherheitsupdate installieren. Denn ihre Windows-Computer sind aktuell enorm gefährdet.

Eine neue Schadsoftware nutzt nämlich eine Sicherheitslücke aus und infiziert Windows-PCs über Microsofts Textverarbeitungsprogramm Word.

Trojaner Dridex kommt als RTF-Dokument

Wie Forscher des amerikanischen Cybersecurity-Anbieters Proofpoint mitteilten, sind weltweit Millionen Nutzer betroffen. Gegen eine erst am Wochenende entdeckte Sicherheitslücke im Programm werde offenbar derzeit ein Angriff mit Schadprogramm gefahren.

Die Angreifer versuchten, über eine groß angelegte Spam-Aussendung den Banking-Trojaner Dridex auf den Rechnern der Anwender zu installieren. Die E-Mails haben als Anhang ein schadhaftes Dokument im RTF-Format (Rich Text Format). Damit gelingt es Cyber-Verbrechern, Malware an sämtlichen Sicherheitsschranken des Systems und Virenscannern vorbei einzuschleusen - sobald der Empfänger das Dokument öffnet.

Die Forscher berichten, dass ein Öffnen der infizierten Dateien bereits dazu führt, dass der Rechner des Opfers kompromittiert wird. Word blendet zwar eine Warnung vor potenziell gefährlichen Links ein, an diesem Punkt ist der Rechner aber bereits infiziert.

Passend zum Thema: Tech-Milliardär Elon Musk will menschliches Gehirn direkt an Computer anschließen

Neues Sicherheitsupdate schließt gefährliche Lücke

Microsoft hat die Lücke am Dienstag bereits geschlossen. Office-Nutzer müssen dafür jedoch das aktuelle Sicherheitsupdate installieren. Ist das nicht sofort möglich, sollten User die Gefährlichen Spam-Mails auf keinen Fall öffnen, raten Sicherheitsexperten.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(sk)

Korrektur anregen