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12/04/2017 11:46 CEST

Agent Russlands? Gericht erlaubt FBI, einen ehemaligen Trump-Berater zu überwachen

Artyom Korotayev via Getty Images
Ein Agent Russlands? FBI bekam Erlaubnis für Überwachung von Trump-Berater

  • Das FBI hat laut einem Medienbericht eine gerichtliche Anordnung erhalten, einen Trump-Berater zu überwachen

  • Der Mitarbeiter könnte ein Agent der Russen gewesen sein

Die US-Bundespolizei FBI hat im vergangenen Sommer eine gerichtliche Erlaubnis bekommen, um einen Berater von Donald Trump zu überwachen. Der brisante Verdacht des FBI: Der Trump-Mitarbeiter Carter Page sei ein Agent Russlands. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf Regierungskreise.

Die Gerüchte von Verbindungen zwischen Mitarbeitern des US-Präsidenten und russischen Geheimdiensten überschatten schon länger die Amtszeit von Donald Trump. Laut der "Washington Post" ist die gerichtliche Anordnung für das FBI der bisher deutlichste Beweis: Das FBI hatte tatsächlich Grund zur Annahme, dass die Gerüchte stimmen könnten.

In dem Antrag würden Kontakte zwischen Trump-Berater Page und einem russischen Agenten aus dem Jahr 2013 zitiert, schreibt die Zeitung weiter.

Wussten Trump-Mitarbeiter von russischen Hackerangriffen?

Das FBI untersucht derzeit mögliche Verbindungen von Mitarbeitern Trumps zur russischen Regierung. Im Kern geht es dabei um folgende Frage: Reichten die Kontakte so weit, dass Menschen in Trumps Umfeld vorab über die mutmaßlichen russischen Hackerangriffe auf die Demokraten informiert waren?

Page wurde im März 2016 Mitglied von Trumps Wahlkampfteam. Trump selbst nannte ihn in einem Interview einen außenpolitischen Berater.

Im Laufe des Wahlkampfes verschwand er aber von der Bildfläche. Eine Sprecherin Trumps beschrieb seine Rolle später als "informell".

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(jg)

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