Solarenergie bei euch zu Hause? Es ist einfacher, als ihr denkt!

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Einfach zu installieren, einfach zu warten und ein einfacher Weg, Geld zu sparen.

Rund 1,5 Millionen Solaranlagen gibt es bereits in Deutschland. Ob für Solarstrom oder Sonnenwärme – die Strahlen der Sonne beflügeln unsere Energieproduktion wie nie zuvor.

Einer Erhebung der Organisation Carbon Brief zufolge produzierten Solarzellen zwischen April und September des vergangenen Jahres in Großbritannien erstmals mehr Strom als fossile Brennstoffe. Ein Meilenstein – und nicht der letzte, von dem wir hören werden. In Großbritannien etwa rechnen Experten damit, dass bis 2020 etwa zehn Millionen Haushalte mit Solarzellen ausgerüstet sein werden. Es gab noch keinen besseren Zeitpunkt, auf Sonnenenergie umzusteigen, als heute.

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Wer sich eine Solaranlage aufs Dach setzen will, muss sich zunächst mit einigen Fragen auseinandersetzen.
Am Anfang steht die Typfrage. Es gibt zwei Arten: Solarthermie und Photovoltaik. Erstere nutzt die Sonnenergie, um Wasser zu erwärmen, letztere wandelt Sonnenlicht in Strom um.
Wie viele Bäume stehen auf eurem Grundstück? Wirft das Nachbarhaus einen Schatten auf eures? Das muss geklärt werden, bevor ihr euch entscheidet, wo die Solarpaneele angebracht werden sollen. Auch die Menge der Sonneneinstrahlung, die sogenannte Insolation, ist wichtig. Damit wird gemessen, wie viel Strahlung den Boden in einer bestimmten Zeit erreicht. Anhand dieses Werts lässt sich berechnen, wie viele Solarzellen ihr benötigt.
„Am Anfang sollte man den Zustand und die Struktur des Dachs klären. Eine mittelgroße 4-kW-Photovoltaikanlage kostet knapp 7.000 Euro“, sagt Leonie Greene von der britischen Solar Trade Association, einem Verband der Solarbranche. „Heutzutage lassen sich solche Systeme schon in einem halben Tag installieren.“

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Hartnäckig hält sich der Glaube, dass der Aufbau und die Wartung von Solarsystemen lange dauert und teuer ist. Doch eine Studie des Grantham Institute am Imperial College London und der Carbon Tracker Initiative ergab, dass die Preise für die Anlagen in sieben Jahren um 85 Prozent gefallen sind.
Durch die gesunkenen Preise können Vorhersagen zufolge bis 2040 schon 23 Prozent der weltweiten Energieproduktion durch Solaranlagen gedeckt werden, bis 2050 bereits 29 Prozent.
Glücklicherweise brauchen Solarpaneele nur wenig Wartung. Dem Verband CalFinder zufolge kann Staub auf den Zellen den Stromgewinn um sieben Prozent senken. Um das zu beheben, muss man aber nicht aufs Dach klettern. Einmal vom Boden aus mit dem Schlauch abspritzen genügt, wenn nicht schon der Regen diese Aufgabe erledigt hat. Die Paneele haben eine Lebensdauer von 25 Jahren – die Investition lohnt sich also.
Nutzt ihr tagsüber elektrische Geräte zuhause, verwenden sie direkt den Strom, der aus der Anlage auf dem Dach kommt. Nachts wird die Energie dann aus dem Stromnetz bereitgestellt, erscheint also auf eurer Stromrechnung. Doch das muss künftig nicht mehr so sein.
„Derzeit gibt es in Großbritannien schon rund 4.000 Speichereinheiten für Zuhause. Wir erwarten, dass diese Systeme in den kommenden Jahren noch günstiger werden und der Markt richtig abhebt. Dann können die Hauseigentümer auch am Abend die Energie nutzen, die sie tagsüber erzeugt haben“, sagt Leonie Greene.
Wenn ihr wissen wollt, wie viel Geld ihr mit Solaranlagen sparen könnt, nutzt einfach einen der vielen Kostenrechner im Internet.

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Eins der wichtigsten Argumente für Solarpaneele auf dem Dach ist der deutlich reduzierte CO2-Ausstoß.
„Es geht um das befriedigende Gefühl der Unabhängigkeit. Sich selber um seine Energieversorgung zu kümmern, weniger von Energieversorgern und schwankenden Preisen abhängig zu sein. Auch das Aussehen der Paneele hat eine große Anziehungskraft, die neuen Modelle sehen sehr gut aus“, erklärt Greene.
Und es steht noch mehr dahinter: „Es geht um das reine Bedürfnis, seinen Teil beizutragen, schmutzige Energie durch saubere zu ersetzen – für das Klima kann es nicht schnell genug gehen.“

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