Wie zwei Designer mit einem Hochhaus Hunger und Armut bekämpfen wollen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
FSFD
Wie zwei Designer mit einem Hochhaus Hunger und Armut bekämpfen wollen | HuffPost
Drucken

Mensch und Natur: In vielen Städten scheint das immer noch wie ein Widerspruch. Architekten überall auf der Welt wollen das ändern: Sie arbeiten zum Beispiel an Hochhäusern, die Beton und Pflanzen scheinbar verschmelzen lassen.

Dass diese "grüne Architektur“ nicht nur gut aussieht und die Luftqualität in Großstädten verbessert, sondern auch einen Teil gegen Armut und Hunger beitragen kann, zeigt ein Projekt der polnischen Designer Pawel Lipiński and Mateusz Frankowski.

Sie haben das Mashambas-Hochhaus entwickelt – und mit ihrem Plan den Architekturwettbewerb eVolo Skyscraper Competition gewonnen.

Die Idee hinter dem beeindruckend aussehenden Modell: Ein portables Trainings-Center, das Menschen in armen Gegenden Subsahara-Afrikas das Handwerkszeug zum klugen Landwirtschaften mitgeben soll.

Das Gebäude soll transportabel sein

In den Gebäude sollen auf den unteren Etagen Marktplätze, Geschäfte und Klassenzimmer Platz finde. In den oberen Stockwerken soll es Platz geben, um Lebensmittel anzupflanzen.

hochhaus

Die Polen wollen mit ihrem Hochhaus "eine grüne Revolution zu den ärmsten Menschen“ bringen. Ihr Gebäude könnte in ländlichen Gegenden der Dritten Welt dafür sorgen, dass sich die Menschen von Importen unabhängig machen.

Das Projekt bleibt wohl zunächst eine Träumerei. Doch dahinter steckt ein spannendes Konzept: Denn das Bildungscenter soll sich nämlich leicht auf- und abbauen und transportieren lassen. Es könnte so zu einem portablen Hilfsangebot für notleidende Gemeinden werden.

Die Ideengeber schreiben: "Mashambas ist ein bewegbares Bildungscenter, das in den ärmsten armen des Kontinents aufgebaut wird. Es bietet Bildung, Training in landwirtschaftlichen Techniken mit günstigen Düngern und modernen Werkzeugen.“

Dabei könne das Gebäude auch als lokaler Handelsplatz dienen. "Um den Umsatz zu maximieren", schreiben die Designer.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(bp)

Korrektur anregen