Ein Dortmunder zahlte seinen Strafzettel ordnungsgemäß – jetzt wird er von der Polizei gesucht

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Es ist eines der üblichsten Szenarien im Straßenverkehr. Die Polizei verhängt einem Autofahrer für ein Vergehen ein Bußgeld. Wenn es bezahlt wird, hat sich die Sache erledigt.

Ein Unbekannter aus Dortmund meinte es allerdings zu gut und hat einen Dauerauftrag an die Polizei eingerichtet. Das Bußgeld betrug ursprünglich 30 Euro, mittlerweile wurden jedoch schon 420 Euro überwiesen.

Die Suche nach dem Fahrer und seinem Freund

Am 7. Januar 2016 erwischte die Dortmunder Polizei einen polnischen Autofahrer ohne angelegten Gurt. Dem 33-jährigen Fahrer wurde ein Bußgeld von 30 Euro verhängt. Ein Freund des Fahrers bezahlte es.

Doch scheinbar richtete der Freund einen Dauerauftrag bei seiner Bank ein und so wird das Bußgeld mittlerweile seit 14 Monaten auf das Konto der Dortmunder Polizei eingezahlt. Jeden Monat wird das Geld von den Beamten zurücküberwiesen.

Die Polizei steht vor einem Problem

Da der Dauerauftrag nicht von der Polizei beendet werden kann, sucht sie nun nach dem spendablen Bürger.

Das Problem dabei: Der betroffene Autofahrer und sein Freund sind umgezogen. Die neue Adresse ist der Polizei nicht bekannt.

In einem Facebook-Post bittet die Dortmunder Polizei nun um Hilfe, damit das etwas andere Katz-und-Maus-Spiel endlich ein Ende hat.

Den Post der Dortmunder Polizei seht ihr oben im Video.

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