Flüchtlingskrise: Bürgermeister schickt Merkel Rechnung über 736.000 Euro

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Der Bürgermeister der sächsischen Stadt Freiberg hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Rechnung geschickt. Über 736.000 Euro.

Wie die die "Freie Presse" berichtet, fordert Sven Krüger (SPD) damit Geld zurück, das die Stadt für Asylbewerber ausgegeben hat. Dem Bericht nach hat Krüger penibel aufgelistet, wie viel die Stadt mit ihren 42.000 Einwohnern vergangenes Jahr für Personal wie Integrationsbeauftragte, Ordnungsdienst oder zusätzliche Erzieher ausgegeben hat.

Stadt verweist auf überdurchschnittlich hohe Belastung

In Freiberg leben demnach 1700 Asylbewerber - mit 3,5 Prozent an der gesamten Bevölkerung sei das mehr als im Bundesschnitt von einem Prozent. Für viele Kosten, die die Stadt übernommen habe, sei sie eigentlich gar nicht zuständig, argumentiert Krüger im Gespräch mit der Zeitung. Die Stadt sei nur in Vorleistung gegangen - und Merkel habe versprochen, dass es im Zuge der Flüchtlingskrise keine Steuererhöhungen geben werde und auch die Kommunen nicht belastet würden.

Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr zusammengefasst auch im Video oben.

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(bp)

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