Mann schleicht sich in Sperrgebiet und entdeckt etwas, das er sofort fotografieren muss

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Noch heute finden sich in den Wäldern Europas Relikte einer schrecklichen Vergangenheit. Insbesondere in Deutschland, Frankreich und Italien erinnern stumme Zeugen aus Stahl und Beton an den Zweiten Weltkrieg, der vor über 70 Jahren Millionen Menschen das Leben kostete.

Einen dieser Orte hat nun der französische Fotograf Marc Askat entdeckt, als er in einem Waldstück zwischen Paris und Reims unterwegs war. Das Besondere: Was er in dem Wald zu sehen bekam, ist mehr als nur ein Weltkriegsbunker.

Denn die von außen unscheinbar wirkenden Gebäude haben eine besondere Geschichte: Tatsächlich handelt es sich dabei um Adolf Hitlers ehemaliges französisches Hauptquartier “Wolfsschlucht II”. 1942 erbaut soll es dem Zweck gedient haben, den Angriff der Nazis auf England vorzubereiten.

Das Relikt einer unrühmlichen Vergangenheit

Es ist eins von insgesamt 18 Führerhauptquartieren, die während des Zweiten Weltkrieges, teilweise unvollendet, errichtet wurden.

Der selbsternannte “Führer” hielt sich in dem unterirdischen Labyrinth mehrere Tage auf. Nach der Landung der Alliierten im Juni 1944 verließ die Wehrmacht den Bunkerkomplex.

Nach Kriegsende annektierte die französische Armee das gesamte Areal für Ausbildungszwecke und machte es für die Öffentlichkeit unzugänglich. Bis heute ist das Gebiet weiträumig abgesperrt, das Betreten ist strengstens verboten.

Nach seiner Entdeckungstour stellte Askat die Fotos ins Internet, wo seine Aufnahmen Tausende begeistern und zeitgleich an ein unrühmliches Kapitel deutscher Geschichte erinnern.

Wie der Bunker von Innen aussieht, seht ihr im Video oben.

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(lk)