Mann klebt Anti-Erdogan-Plakat in sein Auto - und wird dafür zusammengeschlagen

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ANTI ERDOGAN
"Hayir" (Nein) zu Erdogan: Demonstration in Berlin | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Ein Stuttgarter Erdogan-Gegner ist von vier Männern verprügelt worden
  • Er hatte das "Nein" im Referendum mit einem Plakat in seinem Auto unterstützt

Gürcan T. wurde von vier jungen Männern zusammengeschlagen, weil sie sich über ein Plakat in seinem Auto aufregten. "Nein zum Ja" steht auf dem Poster in der Heckscheibe seines Ford Fiesta. Es ruft dazu auf, beim Referendum am 16. April dem türkischen Präsidenten Erdogan keine Stimme für seine Allmachtspläne zu geben.

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Von dem Fall berichtet die "Bild"-Zeitung.

Männer lauern T. am Abend auf

Demnach sei der 48-jährige T. am Abend in Stuttgart mit dem Auto unterwegs gewesen, als neben ihm ein Auto gehalten habe. "Vier Männer beschimpften mich auf Türkisch als Hurensohn", sagte T. der "Bild". Dann hätte sie auf ihn eingeprügelt.

T. erlitt dem Bericht der "Bild"-Zeitung nach Prellungen und ein Schleudertrauma. Die Täter seien zunächst entkommen, aber schließlich von der Polizei gefasst worden. Sie seien zwischen 22 und 26 Jahre alt.

Gegen die Täter werde nun wegen Verdachts auf gefährliche Körperverletzung ermittelt.

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(lp)