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"Gestörter Widerling": US-Stars reagieren auf Trumps Raketenangriff

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PATTON OSWALT
"Gestörter Widerling": Patton Oswalt reagiert auf Twitter auf Trumps Raketenangriff | Stephen Chernin / Reuters
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US-Stars haben sich immer wieder über Präsident Donald Trump (70) und sein Machtgehabe lustig gemacht. Seine Entscheidung für einen Luftangriff auf eine Militärbasis in Syrien allerdings hat sehr ernsthafte Kritik entfacht.

"Star Trek"-Größe George Takei (79) wertet den Angriff als Zeichen der Doppelmoral Trumps. "Trump über Syrien: 'Kein Kind Gottes sollte derartiges Leid erleben.' Aber nein, auf keinen Fall. Zu uns kommen können sie nicht!"

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Trump hatte den Angriff unter anderem damit begründet, dass kein Baby leiden sollte. Tatsächlich hatte er aber wochenlange politische Kämpfe ausgefochten, um zu verhindern, dass Menschen aus bestimmten islamisch geprägten Ländern - darunter Syrien - in die USA einreisen dürfen.

Kritik an Trumps Prioritäten

Und Trevor Noah (33), neues Gesicht der "Daily Show", kritisierte Trumps Prioritäten: "Es ist traurig, dass Politiker kein Geld für Bildung, sauberes Trinkwasser oder Gesundheitspflege finden können. Aber sie können Millionen ausgeben, um eine Botschaft an Syrien zu schicken."

Für Frieden beten

"Girls"-Darstellerin Lena Dunham, die bereits während Trumps Wahlkampagne lautstark gegen den 70-Jährigen protestierte und drohte, die USA zu verlassen, schrieb ebenfalls bei Twitter: "Ich hatte die Nachrichten nicht gesehen. Das Einzige, was man nun tweeten sollte, ist ein Gebet für Frieden und Sicherheit."

Schauspieler setzt Trump und Assad gleich

Schauspieler und Komiker Patton Oswalt (48, "King Of Queens") verlor in seiner Kritik allerdings jedes Maß. Er setzte Trump mit Syriens Machthaber Baschar al-Assad (51) gleich, der sein Jahren die eigene Bevölkerung mit Waffengewalt bekämpfen lässt.

Der Schauspieler schrieb auf Twitter: "Diese zwei gestörten Widerlinge begehen Massenmord. Dabei sollte es ihnen noch nicht einmal erlaubt sein, Goldfische als Haustiere zu halten."

Trump hatte früher einen Angriff als dumm bezeichnet

Schauspielerin Margaret Cho (48, "Im Körper des Feindes"), die koreanischer Abstammung ist, kramte derweil einen alten Tweet von Donald Trump heraus. Vor seiner Zeit als Präsident richtete er darin einen Appell an das Weiße Haus. Nur in Großbuchstaben zwitscherte er damals: "Und noch einmal an unsere sehr dumme Führung, greift auf keinen Fall Syrien an - wenn ihr es tut, werden sehr schlimme Dinge passieren und die USA werden von diesem Kampf rein gar nichts gewinnen."

(sk)