US-Außenminister gibt Russland Mitschuld an Chemiewaffenangriff

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TILLERSON
WEST PALM BEACH, FL - APRIL 06: Secretary of State Rex Tillerson speaks with the media after he greeted Chinese President Xi Jinping at Palm Beach International Airport on April 6, 2017 in West Palm Beach, Florida. Mr. Tilleson spoke about several topics including the upcoming meetings with China and the ongoing conflict in Syria. (Photo by Joe Raedle/Getty Images) | Joe Raedle via Getty Images
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US-Verteidigungsminister Rex Tillerson gibt Russland eine Mitschuld am Chemiewaffenangriff auf die syrische Kleinstadt Chan Scheichun.

Nach Ansicht vonTillerson hat Russland dabei "versagt", das syrische Regime davon abzuhalten, Chemiewaffen einzusetzen. Tillerson sagte dies Reportern kurz nach dem Angriff auf die syrische Luftwaffenbasis Al-Shayrat.

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Auf einer Friedenskonferenz 2013 in Genf hatten sich die USA, Russland und das syrische Regime darauf geeinigt, dass die Assad-Regierung ihren Bestand an Chemiewaffen vernichten solle.

Tillerson sagte wörtlich, die russische Regierung sei entweder ein Komplize des Assad-Regimes oder "einfach inkompetent".

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Das Abkommen wurde 2013 nach einem Chemiewaffenangriff auf Rebellen-Gebiete beschlossen. Damals droht der damalige US-Präsident Obama Militärschläge an, sah dann aber nach dem Abschluss des Genfer Abkommen davon an.

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