Syrien: Auf attackierter Luftwaffenbasis waren auch russische Soldaten

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Auf der syrischen Luftwaffenbasis, die von amerikanischen Lenkflugkörpern angegriffen wurde, scheinen auch russische Soldaten stationiert zu sein.


Nach einem Bericht von "Janes"
hat Russland im letzten Jahr vier Hubschrauber von Typ Ka-52 Alligator und drei Hubschrauber vom Typ Mi-28N Night Hunter nach Al-Shayrat verlegt. Die Luftwaffenbasis befindet sich 30 Kilometer südöstlich von Homes.

Der Ka-52 ist der modernste Hubschrauber der russischen Luftwaffe. Das syrische Regime besitzt keine Helikopter dieses Typs.

Die USA haben nach Darstellung des Verteidigungsministeriums in Washington russische Militärs von dem bevorstehenden Militärschlag informiert. Damit habe ausgeschlossen werden sollen, dass russische Soldaten Opfer des Raketenangriffes werden, hieß es vonseiten des Pentagons.

Außenminister Rex Tillerson verwies jedoch unabhängig davon darauf hin, dass es vor der Operation keine Absprache oder Koordinierung mit Moskau gegeben habe.

Das Pentagon veröffentlichte in der Nacht zum Freitag Videomaterial, das den Abschuss der Tomahawk-Raketen von US-Zerstörern zeigt. Die Raketen gelten als präzise. Über mögliche Opfer auf dem Stützpunkt wurde zunächst nichts bekannt. Die US-Streitkräfte seien dabei, die Ergebnisse der Operation auszuwerten.

Die Luftschläge hätten das Ziel gehabt, die Regierung von Baschar al-Assad von weiteren Chemie-Waffeneinsätzen abzuschrecken. Die Zerstörung von Flugzeugen und Infrastruktur werde die Möglichkeiten dazu einzuschränken.

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