Pepsi-Fail: Jetzt lästert auch noch Madonna

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Madonna auf einem Konzert in Tschechien

"Lebe mutiger, lebe lauter, lebe für das Jetzt" sollte die Message eines neuen internationalen Pepsi-Werbespots mit Kendall Jenner (21) sein. Nur Minuten nach der Veröffentlichung wurde das Internet tatsächlich laut. Jenner und Pepsi ernteten einen Shitstorm, den sie so ganz sicher nicht erwartet hatten. Selbst Madonna mischte sich nun ein und stichelte gegen Pepsi.

Auch Madonna hatte Ende der 1980er Jahre die tragende Rolle in einer Pepsi-Werbung. Ebenso wie bei Jenner wurde der damalige Spot schnell eingestampft, nachdem Kritik aufgekommen war. Noch immer scheint die Sängerin deswegen sauer auf den Getränke- und Lebensmittelkonzern zu sein. Auf Instagram veröffentlichte sie ein Bild von sich in einem roten Kimono, auf dem sie eine Coca-Cola-Dose in der Hand hält - daneben eine Vergrößerung der Dose, um klarzumachen, warum sie das Bild nun gepostet hat. Dazu postete sie ein Gold-Medaillen-Emoji.

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Warum die Aufregung?

Dem Werbespot wird vorgeworfen Proteste politischen Hintergrunds und damit Bewegungen wie Black Lives Matter oder die Märsche nach der Amtseinführung Donald Trumps zu verunglimpfen. In dem Clip bricht Jenner ein Photoshooting ab, um sich einem vorbeiziehenden Protest anzuschließen. Als Symbol für Frieden und Einigkeit reicht Jenner einem Polizisten eine Dose Pepsi. Als dieser trinkt, bricht die Menge in Jubelstürme aus.

Nach der Aufregung um den Spot löschte Kendall Jenner mehrere Tweets über die Werbung, genauso wie ihre Mutter Kris Jenner (61). Diese hatte sich bei Pepsi dafür noch bedankt, dass ihre Tochter das Gesicht der neuen Kampagne sein durfte.

Pepsi entschuldigt sich bei Jenner

"Pepsi hat versucht eine globale Botschaft der Einigkeit, des Friedens und des Verständnisses zu transportieren", wird der Konzern in einem Statement vom US-Magazin "People" zitiert. "Wir haben das Ziel eindeutig verfehlt und wir entschuldigen uns. Wir wollten keine ernsthaften Probleme herunterspielen. [...] Wir entschuldigen uns auch bei Kendall Jenner dafür, sie in diese Lage gebracht zu haben."

Wie ein Insider dem Klatschportal "TMZ" verriet, sei Jenner in den kreativen Prozess der Erstellung des Spots nicht involviert gewesen. Jenner war nur das Gesicht der Kampagne. Dass man in dieser Position auch als direkte Angriffsfläche für erboste Kommentare herhalten muss, das musste Jenner leider auf unschöne Weise feststellen.

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