Donald Trump meidet das Weiße Haus - und residiert in Luxusvilla

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MARALAGO
Hier erholt sich Trump über das Wochenende. | Davidoff Studios Photography via Getty Images
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  • Donald Trump residiert immer wieder in seiner Villa "Mar-a-Lago"
  • Gold, Marmor und der nahe Golfplatz locken ihn nach Florida
  • Das Anwesen gehörte einst einer Frühstücksflocken-Erbin

Die schlossartigen Bauten in Mar-a-Lago sind Donald Trumps bevorzugtes Privatanwesen. Seit seinem Wahlsieg hat er zahlreiche Stunden in Florida verbracht, gern empfängt er dort auch hochrangige Gäste.

Der US-Präsident liebt es, Mar-a-Lago «Southern White House» oder «Winter White House» zu nennen. Trumps eigener Golfclub liegt zwar nahe, ist aber etwas anderes als das Anwesen.

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Der Komplex im spanisch anmutenden Stil verfügt über 58 Schlafzimmer sowie 33 Badezimmer und Toiletten. Das Grundstück mit der Adresse 1100 S Ocean Blvd, Palm Beach umfasst 35 000 Quadratmeter.

Gold, Marmor und teure Teppiche

Im spektakulären Inneren herrschen Gold und Marmor vor, außerdem schwere Teppiche und Ornamentales.

Mar-a-Lago war der Sommersitz der Frühstücksflocken-Erbin Marjorie Merriweather-Post, einer der damals reichsten Frauen der USA. Sie hinterließ es 1973 dem Staat, auf dass es, tatsächlich, Refugium für US-Präsidenten werde. Der Regierung wurde der Unterhalt aber rasch zu teuer. Dann kam Donald Trump.

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Laut US-Medien erwarb der New Yorker Unternehmer den Komplex im Jahr 1985 auf sehr eigene Art. Er drohte, den zauberhaften Blick auf den Atlantik mit Betonbauten vollstellen zu lassen und drückte so den Preis auf nur fünf Millionen US-Dollar.

Elegant wie in Versailles

Nach Abschluss der Bauarbeiten und der Einrichtung eines Ballsaales im Versailles-Stil widmete Trump 1995 einen Teil des Anwesens zum Privatclub um, obwohl das Land eigentlich nur für eine Familie ausgewiesen war.

Dieser Privatclub ist für Trump nicht nur finanziell einträglich, nach Angaben von US-Medien ist er auch Personalreservoir: Sechs seiner Clubmitglieder sind als US-Botschafter vorgesehen. Die Mitgliedschaft im Privatclub wurde unlängst auf jährliche 200 000 US-Dollar verdoppelt, die Mitgliedschaft im Golfclub kostet eine Million.

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