Skandal-Video sorgt für Empörung: Warum tausende Menschen jetzt keine Pepsi mehr trinken wollen

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Skandal-Video sorgt für Empörung: Warum tausende Menschen jetzt keine Pepsi mehr trinken wollen | Pepsi/Screenshot
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Musik von Bob Marley wummert im Hintergrund, das US-Model Kendall Jenner lässt sich in unterschiedlichen Posen und Outfits abfotografieren, schöne Menschen greifen zu Pepsi-Dosen. Soweit ein normaler Werbespot des US-Softdrinkriesen.

Doch das Ende des fast drei Minuten langen Videos sorgt nun für Ärger im Netz. Denn darin ist zu sehen, wie sich Jenner einem Marsch von Bürgerrechtlern anschließt - und einen Polizisten ruhig stellt, indem sie ihm eine Getränkedose in die Hand drückt.

Martin Luthers Kings Traum - eine Pepsi

Genau diese Szene ist für viele Aktivisten angesichts vermehrten Vorfälle von Polizeigewalt und Todesfällen insbesondere gegen Schwarze ein Hohn: Ein 21-jähriges weißes Supermodel als Friedensengel zwischen den Fronten.

Deshalb reagiert das Netz erbost. Viele Nutzer wollen nun auf die Getränke verzichten oder rufen gar zum Boykott auf.

Andere versuchen es hingegen mit Humor und persiflieren den Spot:

"Bitte, Kendall. Gib ihm eine Pepsi!"

"Wenn Sie den Polizisten nur eine Pepsi gegeben hätten..."

"STOP, JUNGS! Ich habe ein Sixpack Pepsi in meinem Auto."

"Führerschein und Fahrzeugpa… Ist das eine eiskalte Pepsi, die Sie mir anbieten? Ich bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Genießen Sie den Rest ihres Tages."

Marin Luther King träumte für eine ganze Nation - aber sicher nicht über Softdrinks

Des einen Freud, des anderen Leid. Nutznießer der negativ aufgenommen Pepsi-Kampagne könnte ausgerechnet Konkurrent Coca-Cola sein. Darauf spielt dieser Twitter-Nutzer an.

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(poc)

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