Mit einem unmöglichen Werbeslogan hat Nivea einen Skandal ausgelöst

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NIVEA DOSE
Mit diesem unmöglichen Werbeslogan hat Nivea einen Skandal ausgelöst. | JOHN MACDOUGALL via Getty Images
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Die deutsche Hautpflegemarke Nivea ist für ihre Produkte weltbekannt. Doch jetzt hat das Hamburger Traditionsunternehmen mit einer kürzlich veröffentlichten Werbekampagne einen Eklat ausgelöst.

Mit dem Slogan "White is Purity“ - auf deutsch: "Weiß ist Reinheit" - warb Nivea in den Vereinigten Staaten für ein Deospray, das keine Flecken hinterlassen soll. Das ging allerdings gehörig daneben.

Große Empörung im Netz und bei Kunden

Ziel der Kampagne war eigentlich, dafür zu werben, dass das neue Deodorant keine Spuren auf Textilien hinterlässt. Auf dem Foto mit dem polarisierenden Slogan "Weiß ist Reinheit“ ist eine weiße Frau zu sehen, die aus dem Fenster sieht.

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Der Werbeslogan stieß auf große Empörung. Credit: Facebook / Nivea

"Halte deine Kleidung sauber und hell, lass sie dir durch nichts ruinieren“, postete das Unternehmen unter die Social-Media Werbung, unter anderem auch auf ihrer eigenen Facebook-Seite.

Der Name Nivea stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt so viel wie "schneeweiß“. Die Werbeslogan zielte mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf diesen Hintergrund ab. Wie sich jetzt herausstellte, war das eine relativ schlechte Idee.

Die Posts lösten große Empörung aus. "Es sieht so aus, als wolle Nivea Amerika wieder groß machen“ und „Ich werde alle meine Nivea-Produkte entsorgen“, kommentieren manche wütende Nutzer auf Twitter und Facebook.

Nivea entschuldigt sich

Die Rassismus-Vorwürfe waren so heftig, dass das Unternehmen die Werbekampagne wieder aus dem Verkehr zog. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Nivea mit einer Werbekampagne für Aufsehen sorgt, wie ein Fall aus dem Jahr 2016 zeigt.

Inzwischen hat Nivea Stellung zu den Rassismus-Vorwürfen bezogen und weist jegliche rassistische Intentionen von sich.

Der Post der Nivea-Niederlassung im Mittleren Osten sollte niemanden beleidigen, schrieb der Konzern auf Twitter. Ob es das allerdings besser macht, sei dahingestellt.

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(lm)