Dieses Mädchen soll sich zwischen einer weißen und schwarzen Puppe entscheiden - und handelt genau richtig

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BENNER
Dieses Mädchen soll sich zwischen einer weißen und schwarzen Puppe entscheiden. | Facebook
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Dieser Artikel erschien ursprünglich bei Refinery29

Nachdem Sophia Benner einen Monat lang erfolgreich bewiesen hat, dass sie die Sache mit dem Töpfchen nun beherrscht, dachte sich ihre Mutter, dass es Zeit für eine Belohnung sei. Also gingen die beiden in einen Spielzeugladen, wo Sophia sich etwas aussuchen durfte.

Die Wahl fiel auf eine Puppe. Nichtsahnend gingen Mutter und Tochter also zur Kasse - dort reagierte die Kassiererin stutzig. "Geht ihr auf einen Kindergeburtstag? Ist die Puppe für eine Freundin?", fragte sie Sophia und beäugte das Mädchen und ihre Puppe skeptisch.

Die Kassiererin konnte nicht glauben, für welche Puppe sich das kleine Mädchen entschieden hatte

"Sophia starrte nur verwirrt zurück und ich erklärte der Kassiererin, dass die Puppe eine Belohnung dafür war, dass sie aufs Töpfchen geht", schreibt die Mutter, Brandi Benner, in ihrem Facebook-Post, der seit Veröffentlichung mehr als 325.000 Mal geteilt wurde. "Die Frau sah mich perplex an, drehte sich zu Sophia und fragte sie: "Ist das wirklich die Puppe, die du haben möchtest, Kleine?""

Als Sophia antwortete, dass das tatsächlich die Puppe sei, die sie sich ausgesucht habe, erwiderte die Kassiererin: "Aber die sieht doch gar nicht aus wie du. Wir haben eine Menge anderer Puppen, die dir wirklich ähnlich sind.“

Hier ist ein Bild, das möglicherweise erklärt, was gemeint war:

Sophia konterte perfekt

Sophia blieb von dem grenzwertigen Kommentar der Kassiererin unbeeindruckt. Ihre Mutter hingegen war irritiert und wollte schon etwas sagen, doch Sophia kam ihr zuvor: "Na klar sind wir uns ähnlich. Sie ist eine Ärztin, ich bin Ärztin. Sie ist schön, ich bin schön. Siehst du ihre schönen Haare? Und ihr Stethoskop?“

Danach war das Thema scheinbar auch für die Kassiererin gegessen, da sie lediglich antwortete: "Oh, das ist nett.“

"Dieses Erlebnis hat mich in meinem Glauben daran bestärkt, dass wir nicht mit einem fertigen Konzept von Hautfarbe oder Rasse zur Welt kommen“, schreibt Benner. "Haut kommt in so vielen unterschiedlichen Nuancen, wie es Haarfarben und Augenfarben gibt. Und jede einzelne von ihnen ist wunderschön.“

Wir finden es großartig und vorbildlich, wie Sophia über allem steht und finden, die Welt braucht mehr Mädchen wie sie.

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(lm)

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