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04/04/2017 20:58 CEST | Aktualisiert 04/04/2017 21:53 CEST

Warum strahlte das Brandenburger Tor nicht für Russlands Anschlagsopfer? Jetzt reagiert die Stadt Berlin

  • Nach dem Terroranschlag in St. Petersburg war das Brandenburger Tor nicht in den russischen Landesfarben erleuchtet

  • Trotz Kritik verteidigt die Stadt Berlin ihre Entscheidung

Nach Terroranschlägen erstrahlt das Brandenburger Tor in Berlin normalerweise in den Landesfarben des betroffenen Landes. Nicht so am Montag, nachdem ein mutmaßlicher Selbstmordattentäter mit einer Bombe mindestens 14 Menschen in Sankt Petersburg tötete.

Twitter-Nutzer empörten sich darüber. Sie warfen dem Berliner Senat mangelnde Solidarität vor. Jetzt reagiert die Stadt Berlin auf die Kritik.

Das Anstrahlen bleibt weiterhin Städtepartnerschaften vorbehalten

Senatssprecherin Claudia Sünder erklärte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur: "Man kann Kondolenz und Trauer auch ausdrücken, ohne das Brandenburger Tor zu beleuchten."

Das Anstrahlen des Berliner Wahrzeichens bleibe weiterhin Städtepartnerschaften und Orten mit besonderem Bezug zu Berlin vorbehalten. Eine Änderung der Regel sei nicht vorgesehen, betonte Senatssprecherin Sünder.

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer von den Linken forderte auf Facebook, die Solidaritäts-Beleuchtung ganz abzuschaffen. Seine Begründung für diese Forderung seht ihr oben im Video.

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