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04/04/2017 09:06 CEST | Aktualisiert 04/04/2017 11:38 CEST

SPD überholt Union in Umfrage – aber etwas anderes sollte Martin Schulz Sorgen machen

FEDERICO GAMBARINI via Getty Images
Martin Schulz, chairman of the social democratic SPD party and candidate for Chancellor, gives a speech during a rally of his party in Essen, western Germany, where the social democrats turned up the heat in the final election phase for state polls on April 2, 2017.Regional elections are taking place in North-Rhine Westphalia on May 14, 2017 -- before the national general election is held on September 24, 2017. / AFP PHOTO / dpa / Federico Gambarini / Germany OUT (Photo credit should read

  • Die SPD überholt in einer Insa-Umfrage die Union

  • Die AfD verliert zwei Prozentpunkte

  • In einer Forsa-Umfrage fällt Schulz hingegen gegenüber Merkel zurück

Die SPD kann im Insa-Trend der "Bild"-Zeitung erneut zulegen. Die Partei um Martin Schulz kommt jetzt auf 32.5 Prozent. Sie liegt somit leicht vor der Union, die bei 32 Prozent steht.

Doch ein anderer Wert dürfte Martin Schulz Sorge bereiten: Wie das Nachrichtenmagazin "Stern" berichtet, käme der SPD-Mann nur noch auf 31 Prozent, wenn der Bundeskanzler direkt gewählt werden würde. Angela Merkel konnte bei der Kanzlerpräferenz hingegen weiter ausbauen. Sie kommt mittlerweile auf 41 Prozent.

Großer Verlierer der neuen Umfragen ist die AfD. Sie fällt um zwei Prozentpunkte auf 11 Prozent.

Linke und die FDP konnten ihre Wert im Insa-Meinungstrend dagegen leicht verbessern und einen halben Prozentpunkt zulegen. Die Linke kommt neu auf 9 Prozent, bei der FDP sind es 6.5 Prozent.

GroKo liegt vorne

Die INSA-Zahlen zeigen: Eine große Koalition aus SPD und CDU/CSU ist weiter wahrscheinlich. Zusammen kommen sie auf 64,5 Prozent.

Wie die "Bild" berichtet, könnte es aktuell auch knapp für eine parlamentarische Mehrheit aus Rot-Rot-Grün reichen. SPD, Linke und Grüne würden zusammen 48 Prozent erreichen.

Allen anderen möglichen Koalitionen gibt die "Bild" vorerst eine Abfuhr: Weder Bahamas-Bündnis (CDU/CSU, FDP, AfD), Ampelkoalition (SPD, FDP, Grüne) noch Jamaika-Koalition (CDU/CSU, FDP, Grüne) kämen derzeit auf eine Mehrheit.

INSA-Chef Hermann Binkert sagt in der Bild: "Die GroKo ist das einzig mögliche Zweierbündnis. Nur sie hat eine klare Regierungsmehrheit. Ob die Kanzlerin oder ihr Herausforderer aber am Ende die Nase vorn haben, bleibt offen. Der parteiinterne Streit und (der Nichtwähler-Gewinner) Martin Schulz schaden der AfD.“

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