Großmutter kaufte ihrem zehnjährigen Enkel eine Ratte - nur zwei Wochen später ist der Junge tot

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Eltern kauften ihrem zehnjährigen Sohn eine Ratte - nur zwei Wochen später ist der Junge tot. | Lisi Niesner / Reuters
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Aidan Pankeys Großmutter hat ihm seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt - und wünschte nun, sie hätte es nie getan. Seine Ratte soll heiraten, hatte der zehnjährige Aidan aus Kalifornien beschlossen.

Deshalb wünschte er sich für seine weibliche Hausratte noch eine männliche Ratte. Gemeinsam mit seiner Großmutter fuhr er in die Kleintierhandlung Petco und suchte sich dort eine Ratte aus: "Alex".

Der 10-Jährige starb am Rattenbissfieber

Zwei Wochen, nachdem Aidan sich täglich um Alex gekümmert hatte, wurde der Junge plötzlich schwer krank. Er zeigte Grippe-ähnliche Symptome und verstarb schließlich. Es stellte sich heraus: Aidan hatte sich mit dem Rattenbissfieber angesteckt, wie der US-Fernsehsender "CBS8" berichtete.

Ratten übertragen diese Krankheit durch Kratzen und Bisse. Menschen können sich aber auch allein dadurch infizieren, dass sie das Tier oft in den Händen halten oder streicheln.

Petco: "Wir weisen auf die Gefahr hin"

Jetzt verklagen die Eltern die Kleintierhandlung. Denn diese müsse die Ratten besser untersuchen, bevor sie die Tiere zum Verkauf anbiete, verlangen sie. Laut der britischen Tageszeitung "Daily Mail" befürchten die Eltern, dass die Tierhandlung sogar von der Infizierung gewusst hätte und die Ratten dennoch bewusst verkaufe.

Die Anwälte der Kleintierhandlung sagten, dass es unmöglich sei, jede einzelne Ratte auf gefährliche Krankheiten zu untersuchen. Außerdem weise Petco darauf hin, welche Gefahr beim Halten einer Hausratte bestünde.

Aidans Eltern wollen weiter klagen, auch um andere Eltern zu warnen, wie sie dem Fernsehsender "CBS8" sagten.

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(lm)

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