Olli Schulz verrät: Ich habe bei Sat.1 für Kerner gearbeitet - und wurde wegen diesem Witz gefeuert

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KERNER
Olli Schulz verrät: Ich habe bei Sat.1 für Kerner gearbeitet - und wurde wegen dieses Witz gefeuert | ZDF
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  • Olli Schulz erzählt in der ZDF-Neo-Show "Schulz & Böhmermann", dass er früher für Johannes B. Kerner gearbeitet hat
  • Nach zwei Sendungen sei Schulz bei Sat.1 allerdings wieder rausgeflogen
  • Ein geschmackloser Witz führte zu seiner fristlosen Kündigung, behauptet Schulz

"Wir müssen miteinander reden“: Das war das Thema in der siebten Folge der ZDF-Neo-Sendung "Schulz & Böhmermann“.

Zu Gast waren gleich mehrere deutsche Talkmaster: Sandra Maischberger, Bettina Rust, Gert Skobel und Johannes B. Kerner.

Die Vorstellung Kerners nahm Olli Schulz zum Anlass, um eine Geschichte aus seiner Vergangenheit auszugraben. Seine überraschende Begrüßung: "Ich freue mich besonders, jemanden da zu haben, der mal ganz kurze Zeit sogar mein Chef war.“

Der Entertainer erzählt, dass er "Warm-Upper“, also Publikums-Einheizer, bei einer Kerner-Sendung bei Sat.1 gewesen sei. Doch nach zwei Folgen sei Schulz wieder rausgeflogen – weil er einen geschmacklosen Witz gemacht habe.

Sein Rauswurf habe nichts mit Kerner zu tun gehabt, betont Schulz. "Wir sind uns nur einmal ganz kurz auf dem Flur begegnet", sagt er.

Schulz will den Witz zunächst nicht erzählen

Trotz Drängen von Kollege Jan Böhmermann will Schulz den Witz nicht erzählen – vorerst: "Am Ende der Sendung werde ich diesen Witz erzählen", kündigt er nach kurzem Hin-und-Her an.

Nach der Diskussion, wie man Interviews mit langweiligen Gesprächspartner führt, wann es angebracht ist, eigene Emotionen in einem Medien-Talk einfließen zu lassen und was einen überhaupt dazu bewegt, Moderator zu werden, hält Schulz am Ende der Sendung sein Versprechen. Es sei kein "Busenwitz, sondern ein Peniswitz“, kündigt er an, bevor er loslegt:

"Uwe hat seit sieben Jahren eine Schildkröte und hat ihr das Sprechen beigebracht. Eines Tages sagt die Schildkröte: Uwe, ich will mal mit dir ins Porno-Kino, bei dir läuft ja nichts zuhause.

Meint Uwe: Na gut, dann nehme ich dich mit ins Pornokino. Damals in Hamburg hatten die Pornokinos noch keine Kabinen. Sondern das ist ein großes normales Kino gewesen, wo die Leute in Reihen saßen und an sich rumgespielt haben, während der Film lief.

Uwe kauft sich eine Karte, hat die Schildkröte in die Hosentasche gesteckt, setzt sich in eine Reihe. Es war leider sehr gut besucht an diesem Tag das Porno-Kino. Die Schildkröte flüstert: Uwe, Uwe, ich kann den Porno schon hören, hol mich hier raus.

Uwe meint: Das kann ich nicht machen, du bist eine Schildkröte, wenn ich dich hier raushole, sehen mich die Leute und denken, ich bin ein Perverser. Meint die Schildkröte: Dann knabber ich mir ein Loch durch die Hosentasche und du mach den Schlitz auf ich guck da so durch.

Und dann meint Uwe: Was für eine bescheuerte Idee, mach ich nicht. Schildkröte: Doch bitte, ich will jetzt den Porno sehen, ich will sehen, wie ihr Menschen Liebe macht.

Also, er macht den Schlitz auf, die Schildkröte knabbert das Loch, guckt mit dem kleinen Köpfchen da durch, sieht den Porno und freut sich diebisch. Nebenan sitzt ein Pärchen.

Sagt sie zu ihm: Du, guck mal Schatz, der Mann neben uns hat gerade seinen Penis aus der Hose geholt. Meint er: Ja, ist doch normal, wir sind ja im Porno-Kino. Meint sie: Ja ja, aber sein Ding frisst Chips.“

Der Witz sitzt, die Gesprächsrunde lacht. "Deswegen fliegt er raus?“, wirft Bettina Rust ein und Kerner erwidert: "Ja, weil er zu lang war... der Witz.“

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(lp)

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