Hape Kerkeling setzt sich für die "Ehe für alle" ein

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Hape Kerkeling hält die Einführung der

Die Ablehnung der Gleichbehandlung hetero- und homosexueller Paare durch die CDU missfällt Hape Kerkeling (52, "Kein Pardon"). Der Autor, Schauspieler und Komiker kritisiert die Haltung der Partei im neuen "Spiegel" deutlich: "Es ist überfällig, dass die 'Ehe für alle' endlich eingeführt wird." Kerkeling finde es demnach "beschämend für Deutschland, dass das nicht schon längst geschehen ist". Kerkeling war 1991 von Rosa von Praunheim im Fernsehen geoutet worden. Kürzlich hat der Schauspieler laut dem Nachrichtenmagazin seinen Lebenspartner geheiratet.

Gleichzeitig ruft Kerkeling Bundeskanzlerin Angela Merkel (62) dazu auf, aktiv zu werden: "Also, Frau Merkel, ran an die Buletten. [...] Das schaffen Sie!" Laut "Spiegel" würden in der CDU ohnehin immer mehr Stimmen laut, die sich für einen Kurswechsel einsetzten. "Es ist doch zu begrüßen und auch wünschenswert, dass Menschen sich binden und füreinander einstehen wollen", erklärte demnach Nadine Schön, Vize-Fraktionsvorsitzende der CDU, die auch für die Familienpolitik zuständig ist. "Der Staat sollte dies unterstützen."

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