Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone fällt auf Achtjahretief

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Gerade in Deutschland gibt es Arbeit. | GregorBister via Getty Images
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  • Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone liegt bei 9,5 Prozent
  • Deutschland hat die tiefste Arbeitslosigkeit
  • In Spanien ist weiterhin fast jeder Fünfte ohne Arbeit

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt der Euro-Zone entspannt sich weiter. Im Februar sank die Arbeitslosenquote auf 9,5 Prozent - das sei die niedrigste Quote seit Mai 2009, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Vor einem Jahr hatte die Quote im Februar noch bei 10,3 Prozent gelegen. Die Zahl der Arbeitslosen fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat nun um 1,246 Millionen auf 15,439 Millionen Menschen.

Nach wie vor bleiben die Unterschiede zwischen den Ländern mit Euro-Währung groß: Deutschland verzeichnete im Februar - nach europäischen Standards berechnet - mit 3,9 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote. Die höchsten Quoten hatten weiterhin Griechenland und Spanien.

In Griechenland beziehen sich die aktuellsten Zahlen auf Dezember, als die Quote bei 23,1 Prozent lag. In Spanien lag die Quote im Februar bei 18,0 Prozent.

Die stärksten Rückgänge der Quote im Jahresvergleich verzeichnen Spanien und Portugal. In Spanien sank die Quote von 20,5 Prozent im Vorjahresmonat auf 18,0 Prozent im Februar, in Portugal fiel sie von 12,2 auf 10,0 Prozent.

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